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„Bares für Rares“ Expertin liegt mit Bewertung für seltenes Schmuckstück voll daneben

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Petra Rengel aus Bergisch Gladbach verkauft bei „Bares für Rares“ einen Ring, zeigt ihn vorher Moderator Horst Lichter und Expertin Wendela Horz (r.).

Köln – Normalerweise treffen bei „Bares für Rares“ die von Experten ermittelten Preise zu. Doch in Ausnahmefällen erkennen die Händler einen höheren Wert für die Raritäten. So auch in der aktuellen Folge (20. Mai) – Wendela Horz (51) schätzt, scheint aber völlig danebenzuliegen.

  • „Bares für Rares“ – werktags bei ZDF
  • 54-Jährige möchte ein Geschenk verkaufen
  • Händler reißen sich um das Schmuckstück

Petra Rengel (54) aus Bergisch Gladbach möchte bei „Bares für Rares“ gerne im Auftrag eines Familienmitglieds einen Ring verkaufen. Doch bevor „Bares für Rares“-Expertin Wendela Horz mit der Expertise beginnt, enthüllt die potenzielle Verkäuferin die Geschichte des Ringes.

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„Bares für Rares“: Expertin verschätzt sich bei Ring völlig

„Der Ring gehört der Tante meines Mannes (...) und sie hat den Ring geerbt, von ihren Schwiegereltern. Die haben ihn wiederum als Dankeschön geschenkt bekommen, weil sie nach dem Krieg eine Frau, die damals so um die 70 Jahre alt war, bei sich aufgenommen haben und die hat ungefähr zehn Jahre bei ihnen gewohnt“, erklärt Rengel. Nach dem Auszug der Dame, war der Ring das Dankeschön. Horst Lichter, kürzlich wieder Großvater geworden, ist gerührt: „Das war sehr lieb“, sagt er lächelnd.

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Diesen Ring möchte Petra Rengel aus Bergisch Gladbach bei „Bares für Rares“ verkaufen.

Nun ist Wendela Horz an der Reihe. Sie vermutet, dass das Schmuckstück aus Gold russischer Herkunft sein könnte. Das Mittelteil des Ringes sei definitiv russisch inspiriert. „Allerdings bin ich mir sicher: es war ursprünglich kein Ring“, erklärt die Expertin. Horst Lichter und Petra Rengel sind überrascht. Wie kommt Horz auf diese Vermutung?

„Dieses Mittelteil könnte zum Beispiel mal das Zierelement von einer Anstecknadel gewesen sein oder es gab sogar ein Diadem“, vermutet sie. Auf der Rückseite lassen sich Spuren von Umarbeitungen finden.

Trotz eingearbeiteten Diamanten, sowie einem hellen Saphir, legt Wendela Horz ihre Schätzung zwischen 600 und 700 Euro fest. Ganz schön niedrig, Rengels Wunschpreis hätte bei 1.000 Euro gelegen. Dennoch entscheidet sie sich für die Händlerkarte und möchte ihr Glück versuchen.

„Bares für Rares“: Händler kämpfen um Ring

Auf geht es also zu den „Bares für Rares“-Händlern. Diese begutachten bereits fleißig das ihnen präsentierte Schmuckstück. Die Meinungen über die verarbeiteten Steine gehen stark auseinander. Ist es tatsächlich ein Saphir oder doch ein Turmalin? Petra Rengel muss für Klarheit sorgen.

Nachdem sie die Händler darüber aufklärt, dass es sich um einen Saphir sowie Rosendiamanten handelt, ist das Bieten eröffnet. Das Startgebot liegt bei 500 Euro. Doch hier bleibt es nicht lange, schnell sind die 1.000 Euro überschritten. Da es sich um ein Einzelstück handelt, kämpft besonders Wolfgang Pauritsch (49) um den Ring. Schlussendlich kann er sich diesen auch für 1.300 Euro sichern.

Die Expertenschätzung konnte verdoppelt werden. Bei so einem Angebot sagt Petra Rengel natürlich nicht nein. „Ich bin richtig glücklich darüber“, strahlt sie später. (sf)

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