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„Bares für Rares“Enkelin räumt ab – Händler völlig baff

„Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter

Copyright: ZDF

„Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter.

Nach Opas Tod taucht im Keller ein uralter Apparat von 1898 auf. Vor den TV-Profis beweist die Enkelin echten Mut!

Verstorbene Generationen führten einst Gespräche über diese alte Leitung. Bei „Bares für Rares“ stand kürzlich ein historischer Apparat von 1898 zum Verkauf, der noch aus dem 19. Jahrhundert stammt.

Diese echte Rarität aus Zeiten der deutschen Kaiser befand sich ewig in den Händen der Familie. Auf das außergewöhnliche Gerät empfand der verstorbene Opa der jungen Anbieterin sicherlich mächtig großen Stolz. Nun fand der Verkauf der Antiquität im beliebten ZDF-Format statt, dessen Produktion üblicherweise im nordrhein-westfälischen Köln erfolgt.

Lichter völlig baff wegen des Alters

Im Untergeschoss der Großeltern hing dieses historische Modell über viele Jahre hinweg. Nach dem schmerzhaften Verlust des Großvaters änderte sich jedoch alles. Wie das Relikt schließlich vor den TV-Kameras landete, schilderte die Verkäuferin im Gespräch: „Jetzt ist mein Opa leider letztes Jahr von uns gegangen. Wir haben das Haus ausgeräumt und ich habe gesagt: ‚Ich will das jetzt mitnehmen und hier einreichen.'“ Das berichtet „Der Westen“.

Bereits ab 2013 flimmert das erfolgreiche Trödel-Format über die Bildschirme des Zweiten Deutschen Fernsehens. Bedeutende Trophäen räumte die Show ebenfalls ab: Nach der Goldenen Kamera 2018 folgte 2019 direkt der Deutsche Fernsehpreis. Zum Händler-Team der allerersten Stunde zählen Fabian Kahl, Wolfgang Pauritsch sowie Walter Lehnertz. Gastgeber Horst Lichter hingegen erlangte seine große Bekanntheit ursprünglich am Herd als TV-Koch.

Das unglaubliche Alter der Rarität verschlug dem beliebten Moderator glatt die Sprache. Immerhin startete der Betrieb des Apparats bereits vor 128 Jahren. Völlig verblüfft reagierte Lichter mit den Worten: „Alter Schwede! Das ist lange her.“

Trotz der langen Historie wollte die junge Besitzerin das gute Stück unbedingt veräußern. Mut machte ihr dabei die vielversprechende Taxierung der Expertise. Eine Summe von 250 bis 300 Euro erschien dem Fachmann durchaus machbar.

Geizige Gebote, aber die Verkäuferin bleibt stur

Zunächst herrschte bei den potenziellen Käufern im Studio allerdings große Zurückhaltung. Beim Bieten zeigten sich die TV-Händler anfangs ziemlich geizig. Allerdings blieb die Enkeltochter extrem standhaft und akzeptierte keinen billigen Preisnachlass. Schlussendlich erkämpfte sie starke 240 Euro und landete damit dicht am zuvor genannten Schätzwert. Glücklich und mit einem Strahlen im Gesicht kehrte sie der TV-Kulisse von „Bares für Rares“ den Rücken. (red)

Auch hinter den Kulissen der Show sorgte dieses Verhandlungsgeschick für pure Begeisterung. Prompt gab es auf Instagram vom Social-Media-Team der Sendung ein dickes Lob für die toughe Besucherin: Sie verhandle „wie eine Queen“. (red)