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ARD-Doku räumt abFilm über den ESC holt Primetime-Sieg bei den Jüngeren

Doku über 70 Jahre ESC

Copyright: Angel Marchini/dpa

Auch (Mister) Lordi - gewann vor 20 Jahren für Finnland den Eurovision Song Contest - spricht in der ARD-Doku «70 Jahre ESC - More than Music». (Archivbild)

Quoten-Sieg für die ARD: ESC-Doku schlägt die Konkurrenz.

Ein Riesen-Erfolg für die ARD! Mit der Dokumentation „70 Jahre ESC - More than Music“ landete der Sender am Montagabend einen echten Quoten-Hit. Der 90-minütige Streifen zur Historie des Eurovision Song Contest zog das Publikum regelrecht in seinen Bann.

Durchschnittlich entschieden sich 13,9 Prozent der 14- bis 49-Jährigen, die nach 20.15 Uhr den Fernseher anhatten, für das Erste. Das sind 566.000 Personen aus dieser umworbenen Altersgruppe, womit die Konkurrenz klar distanziert wurde.

ARD-Doku lässt Krimi und Kuppelshow hinter sich

Ein Blick auf die Konkurrenz verdeutlicht den Abstand: Der ZDF-Krimi „Danowski - Neunauge“ erzielte in der jüngeren Zuschauergruppe einen Marktanteil von 9,3 Prozent. Dahinter folgten die Vox-Sendung „First Dates Hotel“ mit 8,4 Prozent, „Die Simpsons - Der Film“ auf ProSieben mit 7,8 Prozent und die Spielshow „Die Weisheit der Vielen“ bei RTL erreichte 7,0 Prozent.

In dem Film äußerten sich bekannte Persönlichkeiten wie Nicole, Ralph Siegel, Hape Kerkeling, Tom Neuwirth (bekannt als Conchita Wurst) und Jean Paul Gaultier. Die Ausstrahlung durch die ARD erfolgte pünktlich zum Start der ESC-Woche, in der am Dienstag und Donnerstag die Halbfinalrunden und am Samstag das große Finale anstehen.

Vor dem Eurovision Song Contest (ESC) 2026

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Die Wiener Stadthalle ist Schauplatz des 70. Eurovision Song Contest diese Woche.

Aiwanger diskutiert bei „Hart aber fair“: „Wie politisch ist der ESC?“

Aber das war noch nicht alles. Der ESC-Schwung trug auch die nachfolgende Talkrunde „Hart aber fair“ in der ARD. Die von Louis Klamroth moderierte Sendung zum Thema „Mehr als Musik: Wie politisch ist der ESC?“ sicherte sich ebenfalls eine starke Quote von 9,3 Prozent in der Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen.

Für eine echte Überraschung bei den Zuschauern sorgte die Gästerunde: Neben Katja Ebstein, die dreimal am Grand Prix teilnahm, debattierte auch Hubert Aiwanger, Bayerns Vize-Ministerpräsident (Freie Wähler), über die Bedeutung des Musik-Events. Im Durchschnitt verfolgten 1,67 Millionen Zuschauer die Diskussion.

ZDF-Krimi bei Gesamtpublikum vorn

Betrachtet man die Zuschauerzahlen über alle Altersgruppen hinweg, zeigt sich eine andere Rangfolge. Dort sicherte sich der ZDF-Krimi die Spitzenposition: Durchschnittlich 5,45 Millionen Personen (was einem Marktanteil von 24,2 Prozent entspricht) sahen den Film „Danowski - Neunauge“ mit Milan Peschel. Die ESC-Dokumentation erreichte mit 2,18 Millionen Zuschauern (9,7 Prozent) den zweiten Rang. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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