Betrugsversuche nehmen seit Jahren zu. Auch bei „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ berichtet Rudi Cerne regelmäßig über entsprechende Fälle. Auch der ZDF-Moderator selbst wurde schon bei einem Online-Kauf über den Tisch gezogen.
„Aktenzeichen XY“-Moderator Rudi Cerne ist Betrügern zum Opfer gefallen

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Auch als „Aktenzeichen XY“-Moderator ist Rudi Cerne nicht vor Betrug gefeit. (Bild: ZDF / Nadine Rupp)
Dass er bei „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ regelmäßig über Verbrechen berichtet, schützte Rudi Cerne nicht davor, selbst Betrügern zum Opfer zu fallen. Wie der ZDF-Moderator nun im Interview mit dem Magazin „Funk Uhr“ verriet, hatte er einst „online Designermöbel bestellt“ und dafür „rund 2.500 Euro“ ausgegeben. Bezahlt habe er sofort per Kreditkarte. „Die Ware kam jedoch nie an.“
Glücklicherweise gelang es dem 67-Jährigen, die Summe mithilfe seiner Kreditkartenversicherung wiederzubekommen. „Kurz darauf versuchten die Betrüger noch einmal, Geld abzubuchen, doch da war das Konto bereits gesperrt“, erklärte Cerne gegenüber „Funk Uhr“. Seitdem gehe er beim Online-Shopping „sehr vorsichtig vor“.
Auch im Gespräch mit der Agentur teleschau hatte Cerne von dem Betrugsfall und seiner damaligen Reaktion darauf berichtet. Er habe sich „an den Kopf gefasst, weil ich den Rat, den man immer wieder hört, nicht befolgt habe: Ich habe nicht das Impressum gelesen. Da stand, dass diese Firma aus Irland kam“, erzählte Cerne. „Das hätte mir sehr verdächtig vorkommen müssen.“
Rudi Cerne ist „von Natur aus ein vorsichtiger Mensch“
Als langjähriger Moderator von „Aktenzeichen XY“ sei er ohnehin „wesentlich vorsichtiger geworden“, betonte der TV-Star zudem im teleschau-Interview. Er sei „von Natur aus ein vorsichtiger Mensch und durch die Sendung in meiner Vorsicht bestätigt worden“. So sei Cerne „nicht ängstlich, aber umsichtig“; körperlichen Auseinandersetzungen gehe er seit jeher aus dem Weg.
Doch auch im Netz sei Vorsicht geboten. Im Internet hätte Betrug in den vergangenen „Hochkonjunktur“, mahnte Cerne. Betrüger seien heutzutage raffinierter. Der frühere Sportjournalist rate deshalb Nutzerinnen und Nutzern unter anderem, Erfahrungsberichte im Internet zu checken und verdächtige Mails umgehend zu löschen. Und, wie Rudi Cerne inzwischen aus eigener Erfahrung weiß, das Impressum zu kontrollieren. (tsch)

