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Jagd auf Serien-VergewaltigerPolizei hofft auf „Aktenzeichen XY“

Absperrband mit Schriftzug Polizeiabsperrung

Copyright: IMAGO / Eibner

Absperrband mit Schriftzug Polizeiabsperrung

Ein Unbekannter sorgt im Norden für Angst und Schrecken. Wer ist dieser Mann?

Eine furchtbare Serie von sexuellen Übergriffen versetzt den Norden Deutschlands in Panik. Seit Jahren treibt ein Mann sein Unwesen. In ihrer Not geht die Hamburger Polizei nun an die Öffentlichkeit. Am Mittwochabend soll in der ZDF-Fahndungssendung „Aktenzeichen XY“ ein Phantombild des Verdächtigen gezeigt werden, um den Serientäter endlich zu stoppen. Mindestens drei abscheuliche Verbrechen werden ihm bereits zugeschrieben.

Seine Vorgehensweise ist einfach nur widerlich. Im August 2020 attackierte er in Hamburg-Billstedt eine damals 19-Jährige. Er sprach die junge Frau an, setzte sie unter Druck und schleppte sie in einen Keller. Dort verging er sich an ihr und konnte unerkannt entkommen. Ein Jahr darauf, im November 2021, wurde eine erst 17 Jahre alte Jugendliche in Neumünster sein nächstes Opfer. Der Mann belästigte sie am Bahnhof, verfolgte sie nach Hause, warf sie zu Boden und missbrauchte sie. Das berichtet „t-online“.

Der vorerst letzte bekannte Übergriff passierte im Juli 2024 in Hamburg-Wandsbek. Erneut war eine 19-Jährige das Opfer. Der Täter verwickelte die junge Frau auf ihrem Nachhauseweg in ein Gespräch, stieß sie dann gewaltsam nieder und vergewaltigte sie. Die Kriminalpolizei vermutet eine hohe Anzahl nicht gemeldeter Taten. Es könnten weitere Betroffene existieren, die sich aus Furcht oder Schamgefühl bislang nicht an die Behörden gewandt haben. In der Sendung „Aktenzeichen XY“ wird deshalb ein besonderer Appell erfolgen, um auch diese Frauen zu einer Aussage zu bewegen.

Die Polizei sucht händeringend nach Hinweisen zu der Person auf dem Phantombild. Die Beschreibung des Mannes lautet: ungefähr 1,80 Meter groß und im Alter von 25 bis 30 Jahren. Er besitzt eine kräftige Statur mit einer Tendenz zu leichtem Übergewicht und hat eine markant vernarbte, unebene Haut. Er sprach Deutsch, jedoch mit einem kräftigen Akzent. Wer sachdienliche Informationen hat, wird gebeten, die Hamburger Polizei unter der Telefonnummer 040 4286 56789 zu kontaktieren. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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