Teure Rakete, die billige Drohnen abschießen: Ukrainische Experten schütteln bei der US-Strategie gegen den Iran nur den Kopf.
Wichtigste Lektion verschlafen?Ukrainische Experten entsetzt über US-Strategie gegen Iran

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Der Himmel über Kyjiw in der Ukraine wird erhellt, als eine russische Drohne bei einem groß angelegten Angriff am 27. Dezember 2025 beim Aufprall detoniert. Kaum eine Nation ist so geschult in der Drohnen-Abwehr wie die Ukraine.
Um im Gefecht gegen Drohnen aus dem Iran zu helfen, hat die Ukraine 200 ihrer Militär-Spezialisten in die Golfregion geschickt. Was diese Fachleute dort aber beobachten, löst pures Unverständnis aus.
Die ukrainische Armee hat jahrelange Erfahrung in der Abwehr von russischen Flugkörpern und billigen iranischen Drohnen – ein Wissen, das im Konflikt mit dem Iran eigentlich entscheidend sein sollte.
Anscheinend haben die amerikanischen Truppen eine wichtige Lektion aber komplett ignoriert. Ein ukrainischer Experte, der vor Ort stationiert ist, zeigte sich gegenüber der Londoner „Times“ fassungslos: „Ich verstehe nicht, was sie gemacht haben, was sie sich die letzten vier Jahre angeschaut haben, während wir kämpften.“
Ein weiterer Soldat bringt es auf den Punkt: „Sie feuern gedankenlos. Sie benutzen eine Rakete für 6 Millionen Dollar, um eine Shahed-Drohne für 70.000 Dollar abzuschießen.“
US-Vorgehen ist ein finanzielles Desaster
Diese kostspielige Vorgehensweise ist ein finanzielles Desaster. Berichten zufolge setzten die USA allein in den ersten vier Konflikttagen beinahe so viele der kostbaren „Patriot“-Raketen ein, wie die Ukraine über vier Kriegsjahre hinweg bekommen hat. Obwohl das US-System als eines der fortschrittlichsten global gilt, wird die Kosten-Nutzen-Rechnung gegen die massenhaft hergestellten Shahed-Drohnen zu einer echten Herausforderung.
Ungeachtet des enormen Geldeinsatzes verbuchte der Iran in den anfänglichen Kriegswochen Erfolge. Mit den billigen Einweg-Drohnen wurde ein milliardenteures US-Frühwarnradar außer Gefecht gesetzt und auch ein anderes Radarsystem, das etwa 300 Millionen Dollar kostet, getroffen.
Ein ukrainischer Soldat fasste die Lage nüchtern zusammen: „Zwei Monate lang standen sie [die Radare] am gleichen Ort. Dann kamen die Shaheds. Drei Drohnen für 70.000 Dollar: Und das wars.“ (red)
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