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„Bin froh“Nach Todesmeldung: Trump reagiert mit hämischer Nachricht

US-Präsident Donald Trump spricht am 20. März mit Reportern.

Copyright: Kyle Mazza, Kyle Mazza/TheNEWS2 via ZUMA Press Wire/dpa

US-Präsident Donald Trump spricht am 20. März mit Reportern.

US-Präsident Donald Trump reagiert mit Häme auf die Nachricht, dass der frühere FBI-Chef Robert Mueller tot ist.

Der frühere Chef der US-Bundespolizei FBI, Robert Mueller, ist tot. Er starb im Alter von 81 Jahren, wie die „New York Times“ am Samstag unter Berufung auf eine Erklärung seiner Familie berichtete. Mueller war nach seiner Zeit als FBI-Direktor als Sonderermittler mit den Untersuchungen zur Russland-Affäre um US-Präsident Donald Trump beauftragt worden.

Trump reagierte umgehend auf die Todesnachricht und schrieb in seinem Onlinedienst Truth Social: „Ich bin froh, dass er tot ist. Er kann unschuldigen Menschen nun keinen Schaden mehr zufügen“.

Mueller leitete Ermittlungen zur Russland-Affäre

Mueller war kurz vor den Anschlägen des 11. September 2001 an die Spitze des FBI gerückt. Während seiner zwölfjährigen Amtszeit widmete er sich Aufgabe, die Behörde mittels einer grundlegenden Reform für die neue Schwerpunktaufgabe des Anti-Terror-Kampfs zu wappnen.

Der frühere Chef der US-Bundespolizei FBI, Robert Mueller (hier 2016).

Copyright: AFP

Der frühere Chef der US-Bundespolizei FBI, Robert Mueller (hier 2016).

Ab 2017 leitete Mueller dann die Ermittlungen zur Russland-Affäre. Dabei ging es um die mutmaßliche russische Einmischung zugunsten Trumps in die US-Präsidentschaftswahl 2016 sowie den Verdacht, dass sich Mitarbeiter des Trump-Teams mit Moskau abgesprochen haben könnten.

Mueller fand in seiner fast zweijährigen Untersuchung keine hinreichenden Belege für illegale Absprachen zwischen dem Trump-Team und Moskau. Vom Vorwurf der Justizbehinderung entlastete der Sonderermittler den Präsidenten aber explizit nicht. Trump bezeichnete die Ermittlungen immer wieder als politisch motivierte „Hexenjagd“. (dpa/mg)

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