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Ukraine-Krise Fehlende Antwort auf Forderungen – Putin mit deutlichen Vorwürfen gegen den Westen

Wladimir Putin, Präsident von Russland, spricht zur Nation im Kreml in Moskau, Russland

Die Ukraine-Krise spitzt sich zu. Russlands Machthaber Wladimir Putin, hier am 22. Februar 2022, hat dem Westen Ignoranz vorgeworfen.

Ukraine-Krise: Russlands Machthaber Wladimir Putin hat dem Westen Ignoranz gegenüber den russischen Sicherheitsinteressen vorgeworfen.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat dem Westen inmitten der Ukraine-Krise Ignoranz gegenüber den Sicherheitsinteressen Russlands vorgeworfen.

„Unser Land ist immer offen für einen direkten und offenen Dialog, für eine Suche nach diplomatischen Lösungen für die schwierigsten Probleme“, sagte Wladimir Putin am Mittwoch (23. Februar 2022) in einer Videobotschaft zum Tag des Vaterlandsverteidigers.

Wladimir Putin: Sicherheit der russischen Bürger haben Priorität

„Aber ich wiederhole: Die Interessen Russlands und die Sicherheit unserer Bürger sind für uns bedingungslos“, betonte er anlässlich des Feiertags, an dem Russland und andere ehemals sowjetische Staaten ihre Streitkräfte ehren.

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„Heute bleibt die Sicherung der Verteidigungsfähigkeit unseres Landes die wichtigste staatliche Aufgabe.“

Ukraine-Krise: Russland fordert Ende der Nato-Osterweiterung

Die Aufrufe Moskaus nach Garantien dafür, dass die Sicherheit eines Landes nicht auf Kosten eines anderen geht, seien bislang unbeantwortet geblieben, kritisierte Putin. Russland fordert unter anderem ein Ende der Nato-Osterweiterung und insbesondere einen Verzicht auf die Aufnahme des Nachbarlands Ukraine in das Militärbündnis.

Im Westen hingegen wird Putin als Hauptaggressor der aktuellen Eskalation gesehen. Anfang der Woche hatte er die ostukrainischen Gebiete Donezk und Luhansk als unabhängige Staaten anerkannt. Zudem ordnete er unter großem internationalen Protest die Entsendung von Truppen in die von prorussischen Separatisten kontrollierten Regionen an.

Die US-Regierung sprach vom „Anfang einer Invasion“ und brachte – ebenso wie die EU – umgehend weitreichende Sanktionen gegen Russland auf den Weg. (dpa)

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