Ukraine-Krieg Medwedew warnt vor „neuem Tschernobyl“ – bedrohlicher Satz in Richtung EU

21.02.2022, Russland, Moskau: Dmitri Medwedew, Vorsitzender der Partei Einiges Russland und stellvertretender Leiter des Sicherheitsrates, spricht bei einer Sitzung des Sicherheitsrates im Kreml. Präsident Putin hat hochrangige Beamte einberufen, um die Anerkennung der Unabhängigkeit der separatistischen Regionen in der Ostukraine zu erwägen. Foto: Alexei Nikolsky/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Dmitri Medwedew (hier im Februar 2022 im Kreml), Vorsitzender der Partei Einiges Russland und stellvertretender Leiter des Sicherheitsrates, warnt vor einem „neuen Tschernobyl“.

Russische Truppen sind am 24. Februar 2022 in die Ukraine einmarschiert. Seither tobt ein Krieg, der bereits jetzt zahlreiche Opfer auf beiden Seiten gefordert hat. Alle aktuellen Infos im Liveblog.

Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell forderte einen sofortigen Abzug russischer Truppen aus dem besetzten AKW Saporischschja in der Südukraine. Er unterstütze Forderungen nach einer Demilitarisierung der Anlage und dringe auf einen Besuch von Experten der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA). „Russland muss sofort die Kontrolle an die Ukraine als dem rechtmäßigen Besitzer zurückgeben“, schrieb Borrell auf Twitter.

Die internationale Gemeinschaft ist besorgt, weil das seit März besetzte größte AKW Europas in den vergangenen Tagen mehrfach beschossen wurde. Die Ukraine und Russland sehen die Verantwortung jeweils bei der anderen Seite.

Ex-Kremlchef Medwedew warnt vor „neuem Tschernobyl“ 

Auch UN-Generalsekretär António Guterres und die USA haben eine Demilitarisierung des Kraftwerks und seiner Umgebung gefordert. Moskau lehnt dies strikt ab, will aber einen Besuch von IAEA-Experten in der Stadt Enerhodar zulassen.

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Der frühere russische Präsident Dmitri Medwedew warf der Ukraine und ihren westlichen Partnern vor, in dem AKW ein „neues Tschernobyl“ zu riskieren - in Erinnerung an den Atomunfall von 1986. Er fügte in seinem Blog auf Telegram einen bedrohlich klingenden Satz hinzu: „Nicht zu vergessen, dass es auch in der EU Kernkraftwerke gibt. Und auch dort kann etwas passieren.“


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