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Radikale Änderung auf Twitter Blauer Haken: Elon Musk bittet Promis zur Kasse

Elon Musk mit seinem blauen Häkchen auf Twitter. Das soll bald Geld kosten.

Twitter-Boss Elon Musk, hier in einer Illustration am 14. April 2022 will Promis für den blauen Haken zur Kasse bitten.

Elon Musk treibt die Veränderungen auf Twitter voran. Jetzt plant er eine radikale Neuerung: Der blaue Haken für die Verifizierung wichtiger Accounts soll künftig Geld kosten.

Was wird aus Twitter nach der Übernahme durch Elon Musk? Nachdem der US-Milliardär den Kurznachrichtendienst für 44 Milliarden Euro übernommen hatte, wurden gleich einige Manager entlassen. Doch nun steht offenbar ein größerer Umbau bevor – und da dreht es sich vor allem um die blauen Häkchen.

Die Verifizierung stehen Prominenten, Firmen und Institutionen sowie Usern mit vielen Followern bislang kostenlos zur Verfügung. Wie das Online-Portal „The Verge“ berichtet, soll sich das aber schnell ändern: Künftig sollen die blauen Haken ausschließlich Abonnenten des Dienstes Twitter Blue zur Verfügung stehen. Das kostet bislang rund 5 Euro im Monat und soll künftig aber circa 20 Dollar kosten.

Elon Musk setzt Twitter-Programmierern Frist

Musk beauftragte seine Programmierer laut des Berichts, eine entsprechende Funktion bereits bis zum 7. November 2022 bereitzustellen – andernfalls würden sie entlassen. Der umstrittene Tesla-Besitzer dagegen gab nur bekannt, dass der Verifizierungsprozess derzeit überprüft würde.

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Ein Ende der kostenfreien blauen Haken würde es für viele schwieriger machen, echte Accounts von Fake-Accounts zu unterscheiden. Schon gab es erste Zeichen des Protests auf Twitter. Jan Böhmermann etwa twitterte ironisch: „Natürlich zahle ich 20 Dollar im Monat, um meinen blauen Haken zu behalten.“

Musk selbst rückt dabei immer mehr ins Zentrum der Kritik. So hatte er am Sonntag, 30. Oktober 2022, eine krude Verschwörungstheorie über das Attentat auf Paul Pelosi (82) geteilt. Der Mann von Abgeordnetensprecherin Nancy Pelosi war in seinem Haus überfallen wollen und mit einem Hammer am Kopf verletzt worden, der Angriff aber galt wohl der Demokratin.

Musk dagegen verbreitete das erfundene Gerücht, bei den Handgreiflichkeiten sei es um einen Zwist zwischen Paul Pelosi und seinem schwulen Liebhaber gegangen. Wenige Stunden später wurde der Tweet gelöscht.

Bei Twitter hat Musk schon weitere Entlassungen angekündigt, zudem denkt er über ein Ende der Zeichenbegrenzung nach. Viele User beobachten die Entwicklung derzeit mit Sorge – und denken über einen Umzug zum Nachrichtendienst Mastodon nach.

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