Eine Kampfsport-Party für Donald Trump bringt Sängerin Sheryl Crow auf die Palme. Sie nennt das Event „schändlich“.
Abrechnung mit TrumpSängerin Sheryl Crow nennt seine Geburtstags-Party schändlich

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US-Rocksängerin Sheryl Crow hat das Kampfsportspektakel direkt vor dem Weißen Haus am Wochenende kritisiert. (Archivbild)
Wut-Anfall wegen Trump-Party: US-Star Sheryl Crow (64) rechnet knallhart ab! Ein Kampfsportspektakel direkt am Weißen Haus anlässlich des 80. Geburtstags von Donald Trump hat die Sängerin auf die Palme gebracht. In einem Beitrag auf Instagram bezeichnete sie das Event vom Sonntagabend als „schändlich und ohne jeden Anstand“.
Ihren ganzen Frust ließ die mehrfache Grammy-Preisträgerin („All I wanna do“) am Montag (Ortszeit) auf der Social-Media-Plattform raus. Sie prangerte an, dass „mächtige, reiche Leute“ den Rasen bevölkert hätten, um ein gewalttätiges Sportereignis mitzuverfolgen. „Und all das, während der Durchschnittsamerikaner Gesundheitsversorgung, Benzin und Lebenshaltungskosten nicht bezahlen kann“, so Crow.
Kritik an rassistischer Bemerkung
Doch damit nicht genug. Zum Ende des Spektakels sei außerdem eine „abscheuliche, rassistische“ Bemerkung gefallen. Was die Musikerin damit exakt meinte, führte sie nicht weiter aus. US-Medien bringen die Äußerung allerdings mit einer Aussage des Kämpfers Josh Hokit in Verbindung. Dieser soll bei dem Event die wirre Verschwörungstheorie verbreitet haben, die frühere First Lady Michelle Obama sei ein Mann.
„Lasst euch nicht täuschen“, warnte Crow ihre Follower. „Diese Regierung ist korrupt und schert sich keinen Deut um das amerikanische Volk.“ Es gehe einzig und allein darum, Geld zu machen – auf Kosten der US-Demokratie.
Käfigkämpfe zu Trumps Geburtstag
Donald Trump ist als riesiger Anhänger der Mixed Martial Arts (MMA) bekannt – einem oft blutigen Kampfsport, bei dem Techniken aus Boxen, dem Ringkampf, Kickboxen sowie Karate und Jiu-Jitsu vereint werden. Bei der Feier am Sonntag kämpften Topstars der MMA-Profiliga Ultimate Fighting Championship (UFC) in einer eigens dafür aufgebauten Arena gegeneinander.
Unter den Anwesenden waren außer Trump und seiner Familie auch Kabinettsmitglieder und Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Offizieller Anlass waren die Feierlichkeiten zum 250. Unabhängigkeitstag der USA, der allerdings erst am 4. Juli stattfindet. Kritiker versuchten noch, das Event per Klage zu stoppen – jedoch ohne Erfolg. (dpa/red)
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