Ein Zugbegleiter stirbt nach einer brutalen Prügel-Attacke – ganz Deutschland ist fassungslos. Als Konsequenz soll nun eine krasse Neuerung kommen, die jeden Bahnfahrer betrifft: Kameras, die nicht nur sehen, sondern auch hören.
Tödlicher Angriff auf ZugbegleiterJetzt kommt der Kamera-Hammer in allen Zügen!

Copyright: Michael Kappeler/dpa
Dem Thema Sicherheit müsse bei der Finanzierung des ÖPNV viel Raum eingeräumt werden, sagte Ministerpräsident Schweitzer.
Nach ihrem Treffen (MPK) in der Hauptstadt sind sich die Regierungschefs der Länder einig: Zum besseren Schutz des Zugpersonals sollen überall in Deutschland Webcams installiert werden. Der Clou dabei, so erklärte der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Alexander Schweitzer (SPD), sei, dass die Geräte auch Audio aufnehmen sollen.
Auslöser für diese Initiative ist ein furchtbares Ereignis, das landesweit für Bestürzung gesorgt hat. In Rheinland-Pfalz war Anfang Februar ein Mitarbeiter der Bahn in einem Nahverkehrszug von einem Passagier derart heftig mit Fäusten attackiert worden, dass er seinen schweren Verletzungen erlag.
Finanzierung für mehr Sicherheit im ÖPNV gefordert
Die Sicherheit im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) braucht mehr Geld. Das fordert Schweitzer, der aktuell den MPK-Vorsitz innehat. Laut dpa sagte er dazu: „Das bedeutet auch, dass der Bund die entsprechenden Regionalisierungsmittel so gestalten muss, dass die Länder und die Kommunen dieser Aufgabe nachkommen können“.
Im Vorfeld der Konferenz kamen Schweitzer und sein Co-Vorsitzender, der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU), mit Martin Burkert zusammen. Burkert, der Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), sprach mit ihnen über die Ängste der Belegschaft.
Foto auf dem Deutschlandticket als nächste Lösung?
Aber das war nicht der einzige Vorschlag, der diskutiert wurde. In der Hauptstadt fand Schweitzer auch Zuspruch für eine weitere Initiative: die Ausstattung des Deutschlandtickets mit einem Foto des Inhabers.
Die Logik dahinter ist einfach: Dadurch könnten die häufig problematischen Überprüfungen von Ausweisen entfallen. Gerade bei solchen Kontrollen kommt es immer wieder zu verbalen und auch tätlichen Angriffen durch Reisende auf die Mitarbeitenden.
Mit diesem Bündel an Maßnahmen möchte die Politik ein unmissverständliches Signal aussenden. Das Ziel ist, den Schutz für die Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr nachhaltig zu verbessern. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

