Gerhard Schröder Nach Treffen mit Putin: Gattin von Altkanzler veröffentlicht kryptischen Post

Gerhard Schröder und seine Frau So-yeon Schröder-Kim haben vor der Kanzlerwahl auf der Tribüne Platz genommen.

So-yeon Schröder-Kim, hier gemeinsam mit Ehemann Gerhard Schröder im Dezember 2021, hat mit einem kryptischen Foto überrascht.

So-yeon Schröder-Kim, Altkanzler Gerhard Schröders Ehefrau, hat auf Instagram mit einem kryptischen Foto für Irritationen gesorgt. Ihr Mann steht wegen seiner guten Beziehungen zu Kriegstreiber Putin in der Kritik.

So-yeon Schröder-Kim, Altkanzler Gerhard Schröders Ehefrau, hat sich am Donnerstag (16. März 2022) mit einer kryptischen Instagram-Botschaft zu Wort gemeldet.

Schröders Partei (SPD) kritisiert den früheren Spitzpolitiker seit geraumer Zeit wegen seiner guten Beziehungen zu Kreml-Kriegstreiber Wladimir Putin.

Gerhard Schröder, der seit Jahren mit dem russischen Präsidenten  befreundet sein soll, ist Angestellter von Putin und seinen Staatskonzernen Gazprom, Nord Stream und Rosneft.

Soyeon Schröder-Kim postet kryptische Botschaft

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„SPD in Aktion oder…“, schreibt die Gattin des Altkanzlers über einem Cartoon. Darauf zu sehen: Zwei Arbeiter, die auf einer dünnen Metallplatte stehen.

Ein Arbeiter droht damit, seinen Kollegen von der Platte zu stoßen. Dabei schien er sich allerdings nicht im Klaren darüber gewesen zu sein, dass im Falle eines Sturzes auch er das Zeitliche segnen würde. Denn beide halten die dünne Platte in Balance.

Schröder, der vergangene Woche auf eigene Faust nach Moskau gereist war, um Putin zu treffen, soll eine Vermittler-Rolle eingenommen haben. Seit geraumer Zeit steht der Altkanzler jedoch in der Kritik.

Kritik, von der seine Gattin scheinbar nichts wissen möchte. Schneidet sich die SPD, beziehungsweise die gesamte Bundesrepublik, damit letztendlich ins eigene Fleisch? Was genau So-yeon Schröder-Kim mit dieser bildlichen Darstellung des Hinterhalts meint, darüber kann nur spekuliert werden. Auch ihre Follower und Followerinnen tappen im Dunkeln: „Mich würde nur interessieren, was Sie uns damit sagen möchten?“

Ein anderer schrieb: „Sehr Kryptisch, es würde helfen, wenn sie ganz klar Haltung und Stellung beziehen würden. Es würde helfen, wenn ihr Mann das tun würde. Die Menschen sind schon verwirrt genug und viele haben Angst.“

Gerhard Schröder: SPD schießt gegen Altkanzler

Die SPD-Vorsitzenden Lars Klingbeil und Saskia Esken sowie weitere ehemalige SPD-Bosse hatten massiv Druck auf den Altkanzler ausgeübt und ihn dazu aufgerufen, die Verbindungen zu Putin mit sofortiger Wirkung zu kappen.

„Der Blick vieler Menschen richtet sich auf Dich. Und Du entscheidest in diesen Tagen selbst, lieber Gerhard, ob Du auch zukünftig ein geachteter Sozialdemokrat bleiben willst“, hieß es in einem offenen Brief.

Klar ist: Durch Schröders, durchaus enge Beziehung zu Putin kann der Altkanzler ein wichtiges Verbindungsstück zwischen dem Westen und der Russischen Föderation werden. Auch der in Deutschland sitzende ukrainische Botschafter Andrij Melnyk schlug im „Bild“-Gespräch vor, Schröder als Mittelsmann einzusetzen.

„Er ist einer der wenigen hier in Deutschland, die womöglich noch einen direkten Draht zu Herrn Putin haben. Es gibt keinen, der so etwas hat in Deutschland und den anderen europäischen Ländern.“ (cw/dpa)

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