Krieg im Nahen Osten. Nach dem Angriff auf den Iran eskaliert die Lage. Wir halten euch über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
Nahost-KriegSohn von deutschem Promi sitzt fest: „Eine sehr schwere und heikle Situation“

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Auf einer Anzeigetafel im Terminal 2 werden Flüge nach Dubai und Doha angezeigt, die annulliert wurden.
Aktualisiert
Der Iran-Krieg weitet sich nach der Tötung von Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei aus. Während Israel und die USA den Iran ins Visier nehmen, greifen der Iran und die Hisbollah Israel und weitere Ziele in der Region an. In unserem Liveblog halten wir euch über die wichtigsten Ereignisse auf dem Laufenden.
Montag, 2. März
- TV-Star Verona Pooth (57) ist in Gedanken bei ihrem Sohn Rocco und der Freundin ihres Sohnes Diego, die nach der Schließung von Flughäfen derzeit in Dubai festsitzen. „Wir telefonieren stündlich, alles gut“, sagte Pooth nach einem Gerichtstermin in Düsseldorf. Rocco und Louisa hielten sich in einer Appartmentwohnung auf. Ihnen fehle es an nichts. „Das heißt, vor Ort sind die in Sicherheit, Gott sei Dank. Aber es ist eine sehr schwere und heikle Situation, deswegen trifft es mich hier heute doppelt und dreifach“, erklärte die Moderatorin. Erst wenn sie beide wieder zurück habe in Deutschland, gehe es ihr und ihrem Mann Franjo wieder gut, sagte die zweifache Mutter.
- Jetzt also doch: Bundesaußenminister Johann Wadephul sagte in Berlin, dass die Bundesregierung die Entsendung von Flugzeugen in den Nahen Osten vorbereitet, um dort gestrandete deutsche Touristen und Touristinnen nach Hause zu holen. Demnach sollen die Flieger in Maskat (Oman) und in Riad (Saudi Arabien) landen.
- Deutschland will sich nicht an militärischen Aktionen gegen den Iran beteiligen, wie Außenminister Wadephul im Deutschlandfunk klargestellt.
- Im Golfstaat Kuwait ist Berichten zufolge ein US-Kampfflugzeug abgestürzt. In sozialen Medien kursierten mehrere Videos, die den Vorfall zeigen sollen. Der Pilot des Kampfjets vom Typ F-15 sowie ein Waffenoffizier sollen sich örtlichen Berichten zufolge rechtzeitig aus der Maschine befreit haben. Der US-Nachrichtensender CNN lokalisierte die Videos und berichtete, der Absturz habe sich wenige Kilometer vom US-Luftwaffenstützpunkt Ali al-Salam entfernt ereignet. Es handle sich um ein Kampfflugzeug des Typs F-15 oder F/A-18. Allerdings hätten auch Kuwaits Streitkräfte solche Flugzeuge im Einsatz.
- In der gesamten Golfregion sitzen Tausende Urlauber und Urlauberinnen fest. Die Bundesregierung sieht keinen Handlungsbedarf – eine Rückholaktion ist laut Außenminister Johann Wadephul nicht geplant.
- Auf der Urlaubsinsel Zypern schlägt eine iranische Drohne auf einem britischen Militärstützpunkt ein. Die Drohne vom Typ Schahed habe „kurz nach Mitternacht“ (Ortszeit, 23.00 Uhr MEZ) die Basis Akrotiri im Süden Zyperns getroffen und dort „geringen Sachschaden“ angerichtet, bestätigt Präsident Nikos Christodoulides.
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Sonntag, 1. März
- In der Kölner Innenstadt demonstriert die iranische Community mit einem Autokorso gegen das Mullah-Regime.
- Der Krieg hat Auswirkungen auf NRW. Der Flughafen Köln/Bonn streicht Flüge in die betroffene Region.
- Die Lage im Nahen Osten eskaliert. Influencer schildern ihrer Eindrücke.
Samstag, 28. Februar
- Wenige Stunden nach dem Angriff entwickelt sich ein Flächenbrand. Auch Dubai wird von Explosionen erschüttert.
- Am Abend bestätigt US-Präsident Donald Trump, dass der iranische Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei tot ist.
- Israel und die USA starten einen gemeinsamen Angriff gegen den Iran. Der Präventivschlag erfolgte, nachdem eine weitere Verhandlungsrunde über das iranische Atomprogramm gescheitert war.

