Mega Hitzewelle droht Karl Lauterbach mit drastischer Warnung: „Könnte viele Todesopfer bringen“

Karl Lauterbach (SPD), Bundesgesundheitsminister, spricht auf einer Pressekonferenz im Bundesgesundheitsministerium.

Karl Lauterbach (SPD), Bundesgesundheitsminister, spricht auf einer Pressekonferenz im Bundesgesundheitsministerium.

Es soll heiß werden. Sehr heiß. Zu heiß. Gesundheitsminister Karl Lauterbach warnt vor einer bevorstehenden „Mega Hitzewelle“ mit Temperaturen von mehr als 40 Grad.

Während so mancher Sonnenanbeter sich freut, ist der Bundesgesundheitsminister in Sorge: Karl Lauterbach hat in einem drastischen Tweet vor der drohenden Hitzewelle gewarnt, die uns in gut einer Woche bevorstehen könnte.

Bei Twitter schreibt er: „Wir müssen jetzt schon damit beginnen, ältere und kranke Menschen vor der Mega Hitzewelle zu schützen.“ Und dann trifft Karl Lauterbach die besorgniserregende Aussage: „Diese Hitzewelle könnte viele Todesopfer bringen.“

Hitzewelle in NRW: Karl Lauterbach empfiehlt Flüssigkeits-Vorräte

Um Schlimmeres zu vermeiden, gibt der Gesundheitsminister die klare Empfehlung,  „Vorräte an Flüssigkeit“ anzulegen und Ventilatoren anzuschaffen. Außerdem sei es wichtig, generell „über die Bedeutung von Flüssigkeitkeitszufuhr zu reden“.

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In seinem Tweet zitiert Lauterbach Informationen des Diplom-Meteorologen Özden Terli. Er teilt dort eine Wetterkarte für Montag (18. Juli) und scheibt dazu: „Mit all der gebotenen Ruhe, aber ich habe noch nie solche Temperaturen für Deutschland in einem Wettermodell gesehen!“ Die Wetterkarte und die Tweets von Lauterbach und Terli können Sie hier sehen:

Bevor es richtig extrem werden könnte und die 40-Grad-Marke geknackt wird, steht uns in der kommenden Woche aber erstmal Sommerwetter bevor. Ab Montag (11. Juli) gibt es Sonne ohne Ende, kaum ein Wölkchen wird am Himmel sein – so die Wetterprognose. Die Temperaturen pendeln sich demnach bei um die 30 Grad ein.

Hitzewelle droht: Temperaturen von mehr als 40 Grad in NRW erwartet

Die Mega Hitzewelle, die Karl Lauterach so Sorgen macht, wird Stand heute für Sonntag und Montag (17./18. Juli) erwartet. Für Köln sind am Sonntag derzeit 41 Grad Celsius vorhergesagt, am Montag könnten es sogar bis zu 43 Grad werden. Danach soll es sich zumindest wieder ein bisschen abkühlen und bei Höchsttemperaturen von rund 30 Grad bleiben. 

Auch in anderen Regionen Europas ist es in diesem Jahr besonders heiß. In Spanien gab es schon im Mai eine Hitzewelle mit mehr als 40 Grad. Wetter.de-Meterologe Paul Heger warnte damals: „Alle, die dort gerade Urlaub machen, sollten sich auf eine Gluthitze einstellen. Mit Wohlfühlsommer hat das nämlich nichts zu tun.“

Zuletzt gab es wegen der hohen Temperaturen vor allem im Süden Europas zudem wieder viele Waldbrände, etwa auf den beliebten Urlaubsinseln Mallorca oder Kreta. Und auch in Deutschland macht der bislang trockene Sommer den Land- und Forstwirten zu schaffen.

Besserung scheint nicht in Sicht, sollten sich die Wettervorhersagen bewahrheiten. Und dann könnte es besonders für ältere und kranke Menschen durchaus lebensgefährlich werden, wie die drastische Warnung von Gesundheitsminister Karl Lauterbach zeigt. (mac)

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