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Angst vor G7-ProtestTausende demonstrieren in Genf, Händler verbarrikadieren Läden

G7-Gipfel

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In Frankreich dürfen die G7-Gegner nicht protestieren, so weichen sie auf die Schweizer Seite des Genfersees aus.

G7-Proteste in Genf: Demo eskaliert, Auto in Flammen

Genf steht unter Hochspannung! Wegen des G7-Treffens in Frankreich gehen Tausende auf die Straße, die Stimmung ist explosiv. Erinnerungen an die Krawalle von 2003 werden wach, als plötzlich ein Fahrzeug in Flammen aufgeht.

Der Aufmarsch in der Schweizer Metropole läuft unter dem Slogan „No G7“ und zielt hauptsächlich auf den Kapitalismus ab. Am Montag (14. Juni 2026) startet das Gipfeltreffen der Regierungsoberhäupter aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, Japan und den USA im etwa 50 Kilometer entfernten Évian. Die Demonstration musste nach Genf ausweichen, da die französischen Behörden Protestaktionen untersagten.

Anfangs bewegte sich der Demonstrationszug ruhig entlang der erlaubten Strecke, während die Einsatzkräfte sich zurückhielten. Aber dann kippte die Stimmung abrupt: Ein Pkw ging in Flammen auf. Zahlreiche Transparente machten den Zorn der Protestierenden auf US-Präsident Donald Trump deutlich.

Sorge vor Chaos: Genf im Alarmzustand

Die Furcht ist in Genf spürbar. Man befürchtet Tumulte, die an die katastrophalen Demonstrationen beim G8-Treffen 2003 erinnern, bei denen es zu schweren Zerstörungen und Diebstählen kam. Viele Ladenbesitzer und Hotelbetreiber sicherten ihre Fassaden schon vor Tagen mit Holzplatten.

Polizeichefin Monica Bonfanti bezeichnete die Vorkommnisse von 2003 als ein „Trauma“ für die örtliche Polizei. Die Sicherheitsbehörden befinden sich in maximaler Bereitschaft: Etwa 7000 Einsatzkräfte sind mobilisiert, Unterstützung traf aus der gesamten Schweiz ein. Überall in der Metropole finden seit mehreren Tagen Fahrzeug- und Personenkontrollen statt.

Vor dem G7-Gipfel

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Genfer Geschäftsinhaber befürchten Krawalle wie 2003. (Archivbild)

Vielfältige Allianz stellt deutliche Ansprüche

Unter blauem Himmel kamen Tausende Personen in einer Grünanlage am Ufer des Genfersees zusammen. Besonders häufig waren palästinensische Flaggen zu sehen. Ein breites Bündnis von circa 60 Organisationen hatte den Protestmarsch ins Leben gerufen, zu dem auch Feministinnen, Gewerkschaftler, Kurden sowie ein „revolutionärer Block“ gehörten.

Die Anliegen der „No G7“-Allianz sind umfassend: Ihr Protest richtet sich gegen amerikanische Militärstützpunkte in Europa, sie verlangen angehobene Mindestlöhne, gratis verfügbare Verhütungsmittel, uneingeschränkte Bewegungsfreiheit für Arbeitskräfte und die Entfernung des Geschlechtsvermerks aus sämtlichen Identitätsdokumenten.

In einem Manifest wird die G7 von ihnen als eine „illegitime und überholte Institution, ein privater Club, der nicht mehr der heutigen Welt entspricht“ beschrieben. In diesem Rahmen würden „Großmächte Entscheidungen zugunsten der privilegiertesten Minderheit der Welt und zum Nachteil von mehr als 90 Prozent der Bevölkerung“ fällen.

G7-Gipfel

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Im Protestzug sind viele Palästinenserflaggen zu sehen.

Ankunft der G7-Spitze über Genf

Dies stellt für die Schweizer Polizei eine zweifache Aufgabe dar. Einerseits gilt es, die Kundgebung zu kontrollieren, andererseits muss der Schutz der eintreffenden Regierungsoberhäupter gewährleistet werden. Da der Genfer Flughafen am nächsten an Évian liegt, wird die Ankunft der Mehrheit der Delegationen für Montag dort erwartet. Genf liegt wie eine Insel in französischem Territorium, weshalb ein Großteil der etwa 30 Grenzübergänge abgeriegelt wurde. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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