Abo

Lindners neue PrioritätEx-Minister über sein Leben mit Baby: „Mit Kind kommt Familie zuerst“

Christian Lindner

Copyright: Bernd von Jutrczenka/dpa

Christian Lindner ist seit rund einem Jahr Vater einer Tochter. (Archivfoto)

Ex-Minister Lindner packt aus: «Baby plus Business»? Eine Lüge! Christian Lindner, der frühere Chef der Finanzen, spricht Klartext über den Spagat zwischen Karriere und Papa-Dasein. Der Ex-FDP-Boss (47) und seine Frau Franca Lehfeldt (36), eine Journalistin und Unternehmerin, haben seit April 2025 eine gemeinsame Tochter.

Gegenüber der «Neuen Osnabrücker Zeitung» findet er deutliche Worte, wie die dpa meldet: «Wer behauptet, Baby plus Business sei problemlos vereinbar, macht den Leuten ein X für ein U vor». Wie er den Alltag mit dem Nachwuchs stemmt? Lindner gibt zu: «Es wäre falsch, zu sagen, dass es stressfrei ist. Meine Frau ist ebenfalls Unternehmerin, und ich habe Aufgaben, die mehr als einen Vollzeitjob ausmachen.»

Nach dem bitteren Aus für die FDP bei der Bundestagswahl vom Februar 2025, als die Partei an der Fünf-Prozent-Hürde zerschellte, kehrte Lindner der Politik den Rücken. Über ein Jahrzehnt hatte er die Liberalen als Bundesvorsitzender angeführt. Sein neues Spielfeld ist die Autobranche, wo er als Vize-Vorstandschef für die Autoland AG tätig ist. Laut Unternehmensangaben handelt es sich um den größten markenunabhängigen Autohändler in Deutschland mit Sitz in Sandersdorf-Brehna (Sachsen-Anhalt).

Lindner: Tochter ist «eine zauberhafte Bereicherung»

Die Ankunft seiner Tochter vor einem Jahr hat seine Sicht auf die Dinge radikal geändert, sagt Lindner. In den vergangenen Jahrzehnten habe er vieles hingenommen, um seinen Ämtern gerecht zu werden. «Da ist meine Abwägung heute eine andere. Mit Kind kommt Familie zuerst.» Er ist überzeugt: Spitzenpolitik, wie er sie kannte, und ein Familienleben passen nicht zusammen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Eröffnung Hannover Messe 2026

Lulas harte Abrechnung

Brasiliens Präsident kritisiert Krieg und UN-Sicherheitsrat