Nato-Grenze: Drohne kracht in Hochhaus – Verletzte.
Einschlag im HochhausDrohne trifft Wohnhaus in Rumänien – es gibt Verletzte

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Woher die Drohne kam, blieb zunächst unklar. (Symbolbild)
Schon wieder Alarm an der Nato-Grenze! In Galati, einer rumänischen Stadt unweit der Ukraine, ist eine Drohne in ein Hochhaus gekracht. In der zehnten Etage des Gebäudes brach sofort ein Feuer aus. Zwei Personen erlitten leichte Verletzungen und wurden direkt am Unglücksort versorgt, so eine Mitteilung des Innenministeriums des EU- und Nato-Mitglieds auf Facebook.
Es hieß außerdem, dass vorerst keine zusätzlichen Drohnen entdeckt wurden. Eine Spezialeinheit für Explosionen sei bereits unterwegs zum Schauplatz, um den Zwischenfall genau unter die Lupe zu nehmen.
Rätsel um Herkunft der Drohne
Das zuständige Ministerium gab vorerst keine Auskunft über die mögliche Herkunft der Drohne. Die Situation ist allerdings heikel: Russland attackiert sein Nachbarland, die Ukraine, regelmäßig mit einer Vielzahl von Drohnen. In der Vergangenheit kam es dabei vereinzelt zu Vorfällen, bei denen Drohnen den Luftraum von Mitgliedsstaaten der Nato durchdrangen. Genauso wurden gelegentlich Luftraumübertretungen durch ukrainische Drohnen oder Geschosse registriert.
Ein häufiges Ziel russischer Attacken ist der ukrainische Donauhafen Reni, der praktisch direkt gegenüber von Galati liegt. In dieser rumänischen Grenzgegend sind schon mehrmals Überreste von russischen Drohnen eingesammelt worden.
Galati: Nicht der erste Drohnen-Absturz
Die jetzige Situation ruft ungute Gefühle hervor: Gerade mal einen Monat ist es her, dass eine russische Drohne über Galati herunterkam. Sie schlug damals laut offiziellen Informationen in das Nebengebäude eines Wohnhauses ein. Glücklicherweise gab es bei diesem Zwischenfall keine Verletzten.
Die Ortschaft Galati hat eine Lage direkt an der Donau. Von diesem Punkt sind es nur ein paar Kilometer bis zu den Grenzen der Republik Moldau und der Ukraine. (dpa/red)
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