Sorge um Rudy Giuliani: Trumps Freund liegt in Klinik.
Drama um Trumps AnwaltRudy Giuliani liegt in kritischem Zustand in einer Klinik

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New Yorks Ex-Bürgermeister Rudy Giuliani liegt einem Sprecher zufolge in kritischem Zustand im Krankenhaus. (Archivbild)
Riesige Sorge um Rudy Giuliani! Der einstige Rathauschef von New York (81) liegt in einer Klinik, sein Zustand ist ernst. Die Information über seinen treuen Mitstreiter teilte US-Präsident Donald Trump (79) über soziale Netzwerke. Ein Sprecher von Giuliani, Ted Goodman, bestätigte gegenüber diversen US-Nachrichtenquellen, dass er in Florida in einer Klinik medizinisch versorgt wird. Die Lage sei «kritischem, aber stabilem Zustand». Warum er eingeliefert wurde oder wie lange er bleiben muss, dazu wollte sich Goodman laut der „New York Times“ nicht äußern.
Auf der Plattform X nannte Goodman Giuliani einen „Kämpfer“, der stets allen Widrigkeiten mit „standhafter Stärke“ begegnet sei. Das sei auch jetzt der Fall. Er rief die Menschen zum Gebet für den 81-Jährigen auf.
Sein tiefer Fall: Prozesse, Pleite und wilde Thesen
Dabei war Giuliani einst ein gefeierter Held. Als New Yorker Bürgermeister (1994 bis 2001) wurde er nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 weltberühmt und von Fans als „Bürgermeister Amerikas“ bezeichnet. Später schlug er sich auf die Seite von Trump und wurde zu einer der lautesten Stimmen, die nach der Wahlschlappe 2020 ohne Beweise von massivem Wahlbetrug sprachen.
Die letzten Jahre waren für Giuliani von zahlreichen rechtlichen Auseinandersetzungen und seltsamen öffentlichen Auftritten geprägt. Das hatte heftige Folgen: Nachdem er Ende 2023 wegen Falschaussagen zum Wahlbetrug zu einer gigantischen Schadensersatzzahlung verurteilt wurde, musste er Privatinsolvenz anmelden. 2024 kassierte der Bundesstaat New York dann auch noch seine Anwaltslizenz.
Trump tobt und verteidigt seinen Freund
Trotz allem steht Trump fest zu seinem loyalen Weggefährten. Erst im September kündigte er an, Giuliani die Presidential Medal of Freedom, die höchste zivile Ehre der USA, verleihen zu wollen. Auch jetzt nimmt er ihn in Schutz und wetterte auf seiner Social-Media-Plattform in Großbuchstaben, Giuliani habe «bei allem recht gehabt». Die Schuld gibt er anderen: Giuliani sei von den „radikalen, linken, irren Demokraten“ übel behandelt worden. „So traurig“, schloss der 79-jährige US-Präsident seinen Post. (dpa/red)
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