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Deutsche wird EU-ChefinJuristin Cornelia Taylor leitet wichtige Mission in der Ukraine

Flaggen der EU, der Ukraine und Deutschland

Copyright: Michael Kappeler/dpa

Die EU-Mission in der Ukraine bekommt zum 1. Juli eine deutsche Chefin. (Archivbild)

Heikler Job: Deutsche leitet EU-Mission in der Ukraine.

Ein extrem heikler Job in Europa geht an eine Deutsche: Ab dem 1. Juli übernimmt die Juristin Cornelia Taylor die Leitung der EU-Mission, die den zivilen Sicherheitsapparat der Ukraine unterstützt (EUAM Ukraine). Diese Information wurde vom Brüsseler Gremium der EU-Staaten bestätigt.

Ihre Mission: Mitten im Krieg gegen Russland soll sie den ukrainischen Sicherheitsbereich umbauen und festigen. Eine gewaltige Herausforderung, für die Taylor dank ihrer über 20-jährigen Erfahrung mit der Führung schwieriger Krisenoperationen als die Richtige gilt.

Krisen-Expertin mit Erfahrung von Kongo bis Afghanistan

Die Juristin kennt sich mit Einsätzen in gefährlichen Regionen bestens aus. Sie hatte schon leitende Funktionen bei Missionen der UN und EU im Kosovo, in Afghanistan sowie in der Demokratischen Republik Kongo inne. Ihre letzte Position war die der Vize-Chefin bei der OSZE-Mission im Kosovo.

Ins Leben gerufen wurde die Mission EUAM Ukraine schon im Jahr 2014, um das Land bei seinen Reformbestrebungen zu begleiten. Inzwischen sind dort über 400 Personen aus dem Ausland und aus der Ukraine selbst beschäftigt.

Hilfe bei der Jagd nach Kriegsverbrechern

Seit Russlands großangelegtem Angriff haben sich die Prioritäten massiv verschoben. Die Mission leistet heute den ukrainischen Stellen Hilfe bei der Verfolgung von Straftaten, die mit dem Krieg in Verbindung stehen. Das Management der Grenzen, die Abwehr verdeckter Gefahren und die Reintegration von Kriegsveteranen sind weitere zentrale Aufgaben.

Die Arbeit geschieht unter permanenter Gefahr. Zwar unterhält die EUAM Standorte in Kiew, Lwiw und Odessa und hat eine mobile Einheit, doch die Situation anderswo zeigt die harte Kriegsrealität: Die Büros in Charkiw und Mariupol können aufgrund der desaströsen Sicherheitsbedingungen oder der Besatzung durch Russland nicht betrieben werden. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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