ARD-Sendung „Farbe bekennen“ Beim Thema Spritpreiserhöhung wird Scholz deutlich

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Olaf Scholz (SPD), SPD-Kanzlerkandidat und Bundesminister der Finanzen, bei der ARD-Sendung „Farbe bekennen“. Die Sendung wurde am Montag, 14. Juni 2021, ausgestrahlt.

Berlin – Der SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz war zu Gast in der ARD-Sendung „Farbe bekennen“, die am Montagabend (14. Juni 2021) ausgestrahlt wurde.

  • SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz
  • Zu Gast in der ARD-Sendung „Farbe bekennen“
  • Kritik an den Grünen und der Union

Scholz unterstützt den Vorschlag, steigende Benzinpreise durch eine weitere Anhebung der Pendlerpauschale auszugleichen: „Ich finde das eine Möglichkeit.“ Zudem distanzierte er sich von den Spritpreis-Plänen der Grünen.

Scholz warb stattdessen für einen „moderaten Anstieg“, damit sich die Bevölkerung darauf einstellen könne. Normale Bürger hätten nicht die Möglichkeit, sich „jede Woche“ ein neues Auto zu kaufen.

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Gleichzeitig bekannte sich Scholz ausdrücklich zum Klimaschutz.

Olaf Scholz in ARD-Sendung: Kritik an der Union

Der Union warf Scholz vor, sich wichtigen Weichenstellungen für den Klimaschutz zu verweigern. „Wenn es um die wirtschaftliche und industrielle Zukunft Deutschlands geht, dann ist die CDU/CSU die Partei, die alles, was dazu notwendig ist, in den letzten Wochen und Monaten mehrfach abgelehnt hat.“

Als Beispiele nannte Scholz den Ausbau der erneuerbaren Energien und der Stromnetze. Das Verhalten der Union „kostet uns Wohlstand und Arbeitsplätze“.

Bei den Grünen kritisierte Scholz eine mangelnde Umsetzung ihrer politischen Vorhaben.

Olaf Scholz: „Wer neue Stromleitungen will, der muss auch zum Bagger greifen“

Die Grünen hätten dort, wo sie Regierungsverantwortung hätten, „nicht gezeigt, dass sie, außer für Windkraftwerke zu sein, auch noch welche genehmigt kriegen“. Sie trauten sich nicht, sich „mit jemandem anzulegen“, monierte Scholz. „Wer neue Stromleitungen will, muss nicht nur für sie sein, der muss auch zum Bagger greifen und sie verlegen.“ (mt/dpa/afp)

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