Die AfD legt in den Umfragen weiter zu, die Union sackt ab. Experten erklären, was jetzt passieren muss.
AfD schockt Merz und CDUExperten schlagen Alarm: Das muss jetzt passieren

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Alice Weidel, Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, und Enrico Komning (r, AfD), Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion.
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Es bahnt sich ein politisches Erdbeben an: In der aktuellsten Erhebung von INSA schnellt die AfD auf einen Rekordwert von 29 Prozent hoch, ein Plus von einem Punkt im Vergleich zur Vorwoche. Im selben Moment sinkt der Rückhalt für die Regierungskoalition: CDU/CSU sacken auf magere 22 Prozent ab (ein Punkt Verlust), und die SPD dümpelt bei katastrophalen 12 Prozent. Das politische Vertrauen erodiert zusehends. Kann diese Entwicklung überhaupt noch gestoppt werden?
Ökonomen läuten nun die Alarmglocken und verlangen ein schnelles Handeln.
Eine klare Ansage kommt von Reint Gropp (59), dem Präsidenten des IWH in Halle: „Echte und gute Reformen sind das Beste, was passieren kann, damit die Umfragewerte der AfD wieder schrumpfen“.
Er beschreibt den staatlichen Apparat als komplett überfordert und bemängelt die fehlende Courage für weitreichende Reformen. Sein unmissverständlicher Appell: Eine deutliche Reduzierung der Steuern muss zwingend zum 1. Januar erfolgen. Hiervon sollen besonders Personen mit einem Einkommen von 50.000 bis 60.000 Euro jährlich profitieren. Das berichtet „Bild“.
Experten fordern: Weniger Steuern, keine neuen Schulden
Stefan Kooths (57) vom Kieler Institut IfW stimmt in den Chor mit ein und drängt ebenfalls auf niedrigere Steuern und Abgaben. Seine größte Befürchtung gilt den Durchschnittsverdienern, die das System stützen. Spitzenverdiener könnten bei übermäßigen Belastungen Deutschland einfach den Rücken kehren. Doch gerade die Bürger ohne diese Option sind auf ein wirtschaftlich starkes Land angewiesen. Kooths erklärt, dass nur unter dieser Bedingung ihre Arbeitsleistung ertragreich bleibt und fair entlohnt werden kann.
Ein anderer Ökonom, Lars Feld (59), spricht ein weiteres heikles Thema an: den riesigen Schuldenberg des Staates. Mit Nachdruck mahnt er, die Regierung müsse dem enormen Schuldenmachen ein Ende setzen. Die für das Jahr 2027 geplanten Neuaufnahmen von Krediten in Höhe von fast 200 Milliarden Euro könnten, so seine Befürchtung, mittelfristig zu steigenden Zinsen für sämtliche Verbraucher führen.
Die harte Folge daraus: Sollte der Staat gezwungen sein, höhere Zinsen zu bedienen, stehen empfindliche Einschnitte bevor, etwa im sozialen Bereich. Feld prognostiziert, dass eine Kürzung von Sozialleistungen dann unausweichlich wäre. Der Grund: Andere Möglichkeiten zum Sparen, wie zum Beispiel bei den Subventionen, wären dann vermutlich schon vollends ausgereizt. (red)
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