Eiseskälte statt warmer Stube! Ein Technik-Fiasko sorgt für pure Verzweiflung.
Wohn-Albtraum im WinterLeute frieren wochenlang in ihren Wohnungen

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Defekte Heizungseinheit lässt Mieter in Ober-Grafendorf seit Wochen frieren (Symbolbild).
In Ober-Grafendorf (Niederösterreich) erleben die Mieter einer Wohnanlage einen wahren Albtraum! Bei einigen von ihnen ist seit Anfang Dezember die Heizung kaputt. Die Temperaturen in den Räumen fallen auf eisige 14 Grad, wie ein Anwohner dem österreichischen Nachrichtenportal „Heute“ mitteilte. Seine frustrierte Aussage bringt es auf den Punkt: „Wir sitzen zu Hause in Winterjacken“. Gerade jetzt, wo es draußen so richtig kalt ist, wird das Leben für die betroffenen Leute zur Tortur.
Hinter dem ganzen Schlamassel steckt laut „Heute“ ein technisches Problem mit kaputten Wärmetauschern. Schon vor den Weihnachtsfeiertagen hatte man Verdunster gewechselt, nur um dann festzustellen, dass ein Wärmetauscher hinüber ist. Ein neues Teil wurde geordert, doch die Pechsträhne riss nicht ab: Ein weiteres Element der Anlage war ebenfalls kaputt. Und als wäre das nicht genug, kam obendrein auch noch eine Falschlieferung an – das Ersatzteil passte einfach nicht. Von der Hausverwaltung hieß es, die Anlage sei „gerätegebunden“, weshalb Teile von anderen Firmen nicht funktionieren. Das berichtet „FOCUS online“.
Immerhin: Die Hausverwaltung entschuldigte sich bei den frierenden Mietern für die Misere. Der Obmann gestand gegenüber „Heute“ ein: „Von insgesamt drei Heizgeräten sind zwei defekt“. Die Reparatur habe sich durch die Feiertage, Lieferschwierigkeiten und die falsche Zustellung immer weiter hingezogen. Bei Arbeiten am vergangenen Freitag kam dann der nächste Schock: eine lecke Erdleitung wurde gefunden. Als provisorische Lösung verteilte man zwar Heizstrahler, doch das bringt den Bewohnern kaum etwas. Ein verzweifelter Mieter fragt sich: „Wie soll ich mit einem Heizstrahler eine 90 Quadratmeter große Wohnung aufheizen?“. Ein kleiner Lichtblick: Laut „Heute“ gibt es die Hoffnung, dass die Heizung ab Mittwoch endlich wieder läuft.
Der Fall aus Österreich ist leider kein Einzelfall. Eine vergleichbare Situation ereignete sich erst letzten Monat in Berlin-Tegel. Dort saßen die Mieter von etwa 1680 Wohnungen der städtischen Firma Gewobag ebenfalls im Kalten, weil die Heizung ausgefallen war. Eine Anwohnerin gab an, dass die Thermometer in den Wohnräumen auf weniger als 15 Grad sanken. Zusätzlich gab es nicht einmal warmes Wasser. Der zuständige Vermieter wurde erst aktiv, nachdem es massive Proteste hagelte. Doch auch hier droht eine lange Wartezeit, da die Instandsetzung sich aufgrund von „erforderlicher Sonderbestellungen“ hinziehen könnte. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
