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Jubel und Wut in MexikoHistorischer WM-Sieg wird von schweren Protesten überschattet

WM 2026 – Mexiko – Südafrika

Copyright: Felix Marquez/dpa

Der Jubel war riesig über den Auftaktsieg des Mitgastgebers.

Jubel und Krawalle: Mexikos zwiegespaltener WM-Auftakt.

Riesenjubel in Mexiko-Stadt, aber mit einem dicken Aber! Präsidentin Claudia Sheinbaum feierte den WM-Auftakt, sprach aber auch Klartext zu den Demos rund um den 2:0-Triumph der Nationalelf gegen Südafrika. Was für ein historischer Moment: Im sechsten Anlauf endlich der erste Sieg in einem Eröffnungsspiel!

„Mit großem Stolz gratuliere ich unserer mexikanischen Nationalmannschaft dafür, dass sie uns diese historische Freude beschert und der Welt die Größe Mexikos auf und neben dem Spielfeld gezeigt hat“, so die Worte von Sheinbaum. Ein unvergessliches Match voller Gefühl, Zuversicht und nationalem Stolz sei vom Zócalo bis in den letzten Winkel der Stadt zu spüren gewesen. „Es lebe unsere Fangemeinde, es lebe unsere Stadt und es lebe Mexiko“, fügte Sheinbaum hinzu. Sie selbst erlebte das Spiel nicht live im Stadion, sondern auf einem Fan-Fest.

Demos und Proteste trotz Sperrzone

Doch die WM-Party hatte eine dunkle Seite. Familienangehörige erinnerten an das furchtbare Schicksal der mehr als 130.000 vermissten Personen in Mexiko. Auch die radikale Gewerkschaft der Lehrer ergriff die Chance für ihre Protestaktionen. Vor einem der Stadionzugänge eskalierte die Lage und es gab Krawalle.

„Mexiko-Stadt ist eine Stadt der Rechte und Freiheiten, denn nicht nur die Gruppen, die demonstrieren wollten, konnten dies tun, sondern auch die Bevölkerung hatte das Recht, an den Fußballfesten teilzunehmen oder ins Stadion zu gehen“, unterstrich Sheinbaum die offizielle Haltung.

Um einen reibungslosen Ablauf im legendären Aztekenstadion zu garantieren, wurde eine Sicherheitszone eingerichtet. Die letzten 1,6 Kilometer zum Stadion im Süden der Metropole mussten die Zuschauer zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen.

Großes Aufgebot an Polizei und Nationalgarde

Nur Fahrzeuge mit einer speziellen Autorisierung durften weiterfahren. Erst ungefähr dreieinhalb Stunden nach Spielende wurde die komplette Absperrung beendet. Das Aufgebot von Polizei und Nationalgarde war dabei gewaltig.

Auch das Fan-Festival auf dem Zócalo – dem riesigen Platz im historischen Herzen der Stadt – wurde massiv gesichert. Weil dort im Zentrum der Metropole protestierende Lehrer ein Zeltcamp aufgeschlagen hatten, mussten sich Fans und Touristen mühsam durch die Menge drängen.

Der Zugang zum letzten Bereich auf dem Weg zum Zócalo ist seit einiger Zeit nur durch eine schmale Öffnung in einer Mauer aus Eisenplatten möglich. „Die Atmosphäre war ungewöhnlich“, schrieb die Zeitung „ESTO“ dazu: „Anstatt einer Stimmung wie bei einer Weltmeisterschaftsfeier löste der Gang ins Stadtzentrum ein Gefühl von Anspannung und Verzweiflung aus.“ (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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