Karnevals-Fans aufgepasst! Die Wetterlage wird jetzt richtig wild.
Wetter-Hammer zu KarnevalSchnee-Chaos und Glatteis-Gefahr an Rosenmontag

Copyright: IMAGO / Paul-Philipp Braun
Windkraftanlagen im Winter bei Nebel.
Aktuell prägen noch laue Luft und stellenweise starke Regenfälle die Wetterlage hierzulande. Für manche Regionen im Süden der Republik gibt der Deutsche Wetterdienst (DWD) sogar Warnungen wegen Hochwasser und anhaltendem Niederschlag heraus. Niederschläge von bis zu 50 Litern auf den Quadratmeter sind dort denkbar. Wegen der lauen Grade taut die Schneedecke blitzschnell. Dadurch werden zusätzlich über 40 Liter Wasser je Quadratmeter frei, was die Erde durchweicht. Bis zum Nachmittag des Freitags behalten diese Wetterwarnungen ihre Gültigkeit.
Aber das turbulente Wetter lässt nicht lange auf sich warten! In den Nachtstunden zum Freitag kommt die frostige Winterluft wieder nach Norddeutschland. Der Meteorologe Karsten Brandt von donnerwetter.de erläutert, dass am „Frühmorgens in Hamburg sogar Schneefall möglich“ ist. Im Gegensatz dazu werden im Breisgau angenehme 13 Grad erreicht. Die kalte Front bewegt sich im Verlauf des Samstags weiter in südliche Richtung. Laut Brandt könnten im Voralpenland nahe München bis zu fünf Zentimeter neuer Schnee fallen. Das berichtet „t-online“.
Richtig heikel wird es in der Nacht zum Sonntag: Der DWD prognostiziert verbreitet Frost und Rutschgefahr durch gefrierende Nässe. Karsten Brandt gibt ebenfalls eine deutliche Warnung aus: „Morgens ist noch Schneefall mit Glatteis-Potenzial möglich, auch in den Karnevalshochburgen Köln , Düsseldorf und Mainz.“ Im Tagesverlauf ist jedoch eine rasche Besserung in Sicht. Am Rhein entlang steigen die Werte auf bis zu 7 Grad. Der Meteorologe bezeichnet den Tag sogar als „tollen Sonntag“, da es viel Sonnenschein und kaum Niederschlag geben soll.
Die weitere Entwicklung ist noch ungewiss, doch fest steht: Beständig wird es keinesfalls. Brandt beschreibt es als ein „totalen Hin und Her der Luftmassen – Wahnsinn“. Für den Beginn der neuen Woche erwartet er einen regelrechten „Schock-Montag“. Im nördlichen Teil Deutschlands, Hamburg eingeschlossen, sind erneut einige Zentimeter Neuschnee möglich. Die düstere Vorhersage des Fachmanns lautet: „Im Berufsverkehr drohen große Probleme“. Spiegelglatte Straßen könnten ebenfalls erneut eine Rolle spielen. Dies könnte sich angesichts schwindender Vorräte an Streusalz als eine ernste Schwierigkeit erweisen. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

