Drama an der Küste Englands: Eine Frau bangt um ihr Heim, weil die Klippen bröckeln.
Ihr Haus stürzt ins Meer!Engländerin nach 20 Jahren vor dem Nichts

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Englands Küste schwindet, Häuser verlieren ihr Zuhause (Symbolbild).
An der Ostküste Englands spielt sich ein Drama ab. Das Land gibt nach. Besonders in Thorpeness in Suffolk und weiter im Norden in Hemsby, Norfolk, geht Land mit erschreckender Geschwindigkeit verloren. Schuld daran ist die Erosion: Wellen und heftige Sturmfluten fressen sich in die Klippen. Die Folge: Schon in diesem Winter fiel mehr als ein Haus der Abrissbirne zum Opfer.
Auch Hilary Lightfoot trifft dieses Schicksal hart. Sie könnte nach zwei Jahrzehnten ihr Heim auf der Klippe verlieren. Vom Garten ist schon ein Viertel weg, vom Meer verschluckt. Die Behörden haben sie gewarnt: Ihr Haus könnte das nächste sein. Der britischen BBC sagte sie verzweifelt: „Ich weiß einfach nicht, wo ich sein werde. Ich kann nachts nicht schlafen. Es ist eine Tragödie für mich“. Das berichtet „FOCUS online“.
Das Haus ist zwar versichert, aber die Police hat einen Haken: Sie deckt nur Schäden durch Hochwasser, nicht durch die fortschreitende Erosion. Die Engländerin offenbarte, dass ihr die Mittel für den Kauf eines neuen Heims fehlen. Vom Staat gibt es lediglich einen Zuschuss für die Kosten des Abrisses.
Laut BBC-Informationen sind in Thorpeness über die letzten Jahre schon einige Bauten verschwunden. Noch schlimmer sieht es in Hemsby aus. Seit 2013 hat das Meer dort ganze 36 Häuser geholt, davon allein zwölf Stück in nur wenigen Wochen. Die Bewohner sind verzweifelt und fühlen sich gedrängt, ihr Zuhause früher zu räumen als gedacht. Erst vor zwei Monaten erhielten die Hausbesitzer die Empfehlung, über einen Umzug nachzudenken.
Ein Fachmann erläuterte gegenüber der BBC, warum gerade dieser Küstenabschnitt in England so anfällig ist. Zwar sei der Klimawandel in der Region nicht der alleinige Auslöser, er verstärke jedoch die allgemeine Ungewissheit. Ein ähnliches Problem existiert auch an Deutschlands Küsten. Vor allem die Ostsee ist betroffen, wo Wellen, Stürme und höhere Wasserstände an Steilküsten und Sandstränden nagen. Ein prominentes Beispiel dafür sind die Kreidefelsen von Jasmund auf Rügen. Der NDR warnte erst im Dezember 2025 vor möglichen Felsabbrüchen. (red)
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