Erst Gluthitze, dann die große Flut? Das könnte der Sommer bringen.
„Was wir am meisten fürchten“Wetter-Experte mit brutaler Sommer-Prognose

Copyright: IMAGO / onw-images
Bedrohliche Gewitterwolken über Feldern und Wald.
Die Kette der Unwetter findet einfach kein Ende. Nachdem am Wochenende schwere Gewitter mit sintflutartigem Regen und Hagel durchs Land zogen, ist die Situation weiter angespannt. Bei einem furchtbaren Unglück auf regennasser Fahrbahn bei Bruchsal verloren sogar zwei Personen ihr Leben. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) kündigt schon die nächsten Gewitterzellen an, die bis mindestens zum kommenden Sonntag immer wieder aufziehen sollen.
Allerdings wandelt sich die Bedrohungslage, wie der Diplom-Meteorologe Dominik Jung erläutert. „Die ganz große Energie ist zwar erst einmal raus“, stellt er fest. Die besonders warmen und feuchten Luftmassen, welche die Stürme am Wochenende angetrieben hatten, seien in Richtung Osten weitergezogen. Das berichtet „t-online“.
Statt Hitzegewitter jetzt Land unter?
Anstelle von plötzlichen Hitzegewittern steht uns nun eine andere, häufig verkannte Bedrohung bevor. „Das Risiko verschiebt sich (...) hin zu ergiebigem Dauerregen“, mahnt Jung. Das Übel dabei: Tiefdruckgebiete, die fast stillstehen und über Stunden hinweg über der gleichen Gegend Wasser ablassen.
Im Mittelpunkt des Geschehens ist vorerst der Südwesten der Republik. Das Saarland, der südliche Teil von Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und im weiteren Verlauf auch Bayern müssen sich auf die feuchtesten Luftmassen gefasst machen.
Wetter-Fachmann mit krasser Sommer-Vorhersage
Zum Start des meteorologischen Sommers am 1. Juni gibt der Fachmann eine Einschätzung ab, die es wirklich in sich hat und in diesem Jahr „ungewöhnlich klar“ ausfällt. Führende Wetterdienste wie das europäische ECMWF und die amerikanische Behörde NOAA stimmen überein: Die Monate Juni und Juli sollen im Schnitt ein bis zwei Grad wärmer als üblich werden.
Dennoch wird es laut Jung „kein staubtrockener Dürresommer wie 2018“. Ursächlich hierfür ist ein abgeschwächter Jetstream, der bewirkt, dass Hoch- und Tiefdruckgebiete sich nur gemächlich fortbewegen. Die Wetterlage im Jahr 2026 tendiert zu festgefahrenen Situationen, was uns ab Anfang Juni eine stabile Hochdruckphase mit Werten über 25 Grad bringen könnte.
Aber die Medaille hat eine Kehrseite. Jung nennt es ein „Schaukelstuhl“-Wetter. Den heißen Perioden folgen wiederholt Wetterstörungen, die sich ebenfalls festsetzen. „Genau diese festgefahrenen Tröge bringen dann das, was wir am meisten fürchten“, sagt der Meteorologe. Die Konsequenz: „Unwetterartiger Dauerregen, Sturzfluten, regionales Hochwasser.“ Selbst ein „mitteleuropäischer Sommermonsun“ sei denkbar.
Die Schlussfolgerung des Fachmanns ist beunruhigend: „Das hat durchaus das Zeug zu einem besonderen Unwettersommer.“ Das Hauptrisiko sei nicht die Wärme für sich, sondern die Heftigkeit, mit der sich Hitzeperioden und massive Regenfälle ablösen. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
