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Virus-Schiff auf TeneriffaAngst und Proteste am Hafen – so läuft die Evakuierung

Mann, Schiffe, Meer und Hafenanlage

Copyright: IMAGO / Anadolu Agency

Mann, Schiffe, Meer und Hafenanlage.

Virus-Drama auf Teneriffa: Die „Hondius“ ist da!

Auf der Ferieninsel Teneriffa herrscht helle Aufregung: Im Hafen von Granadilla ist das Kreuzfahrtschiff „Hondius“ eingelaufen. Auf diesem Schiff hatte es einen Hantavirus-Vorfall gegeben, der international für Aufsehen sorgt.

Es wird gemeldet, dass drei Personen ihr Leben verloren haben und einige andere angesteckt wurden. Offizielle Stellen teilen jedoch mit, dass sich keine Person mit deutlichen Krankheitsanzeichen mehr an Bord befindet. Diese seien schon vorher an Land gebracht worden. Ungefähr 140 Menschen warten jetzt auf ihren Abtransport. Das berichtet „DER SPIEGEL“.

Furcht und Widerstand auf der Ferieninsel

Das Eintreffen des Schiffs hat bei der lokalen Bevölkerung erhebliche Bedenken hervorgerufen. Schon am vorherigen Tag gab es Demonstrationen, weil die Einwohner fürchten, das Virus könnte auf die Insel gelangen. Die Sorge vor einer Infektion ist riesig.

Deswegen ergriffen die zuständigen Stellen umfangreiche Schutzmaßnahmen. Der Abtransport geschieht unter schärfsten Bedingungen: Die Reisenden werden mit kleinen Booten an Land geholt, sofort in wartende Busse verfrachtet und zum nahen Airport gefahren. Dort stehen schon Rückführungsflugzeuge bereit, auch ein Flieger aus Deutschland, um die Passagiere in ihre Herkunftsländer zu fliegen.

WHO-Leiter beschwichtigt – aber nur vorsichtig

Bei einem Medientermin am Abend zuvor bemühte sich der Leiter der WHO, die Gemüter zu besänftigen. Er stellte klar, die Gefahr einer Ansteckung sei „sehr, sehr gering“. Trotzdem werde mit äußerster Sorgfalt gehandelt. Das Hafengelände wurde großflächig gesperrt, eine starke Polizeipräsenz sichert das Areal und über der Szenerie kreisen sogar Helikopter. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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