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Hantavirus-HorrorTote Deutsche von „Hondius“ geholt – sofortige Blitz-Einäscherung!

Einsatzfahrzeug und Einsatzkräfte bei Nacht.

Copyright: Christoph Reichwein/dpa

Einsatzfahrzeug und Einsatzkräfte bei Nacht. (Archivbild)

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Tote Deutsche vom Seuchen-Schiff „Hondius“ geholt – sofortige Einäscherung angeordnet!

Einsatz unter strengen Sicherheitsvorkehrungen im Hafen von Rotterdam: Am späten Montagabend gegen 22.26 Uhr haben Mitarbeiter einer Spezialbestattungsfirma den Leichnam einer verstorbenen deutschen Passagierin von Bord des Kreuzfahrtschiffs „Hondius“ geholt. Die Frau war während einer Kreuzfahrt von Argentinien zu den Kapverden an den Folgen einer Hantavirus-Infektion gestorben.

Zuvor hatten am Nachmittag 22 der verbliebenen 27 Besatzungsmitglieder und Schiffsärzte das Schiff verlassen. Obwohl alle Crewmitglieder bis zuletzt symptomfrei waren, müssen sie an Land vorerst in Quarantäne. Dafür wurde im Rotterdamer Hafen vorab ein Containerdorf errichtet.

Blitz-Einäscherung in Amsterdam beschlossen

Nach Angaben der Behörden erfolgt die Bestattung in enger Absprache mit den Angehörigen auf direktem Weg. Wie Yvonne van Duijnhoven, die Leiterin der regionalen Gesundheitsbehörde, bestätigte, wird der Leichnam umgehend in ein Krematorium nahe dem Amsterdamer Flughafen Schiphol gebracht und eingeäschert. Die Asche wird anschließend an die Familie übergeben. Einen Abschied am Sarg gibt es für die Angehörigen wegen der Infektionsgefahr nicht.

Beim Umgang mit Hantavirus-Verstorbenen gelten strenge Vorschriften für Transport- und Pflegepersonal, da der Erreger auch nach dem Tod im Körpergewebe aktiv bleiben kann. Die Bestatter müssen Schutzkleidung und FFP-Masken tragen.

Drei Todesopfer nach Infektionswelle an Bord

Die „Hondius“ hatte ihre Fahrt am Montagmorgen gegen 11.00 Uhr im Hafen von Rotterdam beendet, nachdem die Infektionswelle auf dem Schiff ausgebrochen war. Die Bilanz des Ausbruchs ist schwer: Insgesamt drei Passagiere starben an dem Virus – neben der deutschen Staatsbürgerin auch ein Ehepaar aus den Niederlanden. Bei sieben weiteren Personen an Bord wurde das Hantavirus bereits offiziell nachgewiesen, in einem achten Fall besteht der dringende Verdacht auf eine Infektion.

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