Nach dem Albtraum mit 40 Opfern in der Schweizer Bar „Le Constellation“ in Crans-Montana sind offenbar neue Mängel aufgetaucht.
Todes-Falle in Schweizer BarNeue Schock-Details nach Feuer-Inferno
Das Inferno in der Schweizer Bar „Le Constellation“ in Crans-Montana, das 40 Menschenleben forderte und mehr als 100 Personen verletzte, weitet sich zu einem riesigen Skandal aus.
Nach der furchtbaren Feuersbrunst stehen jetzt gravierende Versäumnisse bei der Feuersicherheit und den Rettungswegen im Mittelpunkt. Sowohl die Inhaber als auch die Kontrollinstanzen geraten heftig unter Beschuss. Die Aufzählung der potenziellen Fehler ist erschütternd und lang.
Notausgangsschild in der Bar wohl unbeleuchtet
Was die Sache so explosiv macht: Der Hauptfluchtweg aus dem Untergeschoss, eine Treppe, wurde anscheinend bei Renovierungen schmaler gemacht und wurde in der Feuerhölle zu einem Todeskorridor.
Ein Clip aus der Unglücksnacht, der im Internet die Runde macht, deckt eine weitere entsetzliche Einzelheit auf: Über der Treppe war ein Notausgangsschild wohl unbeleuchtet. Inmitten von Panik und dichtem Rauch ein verhängnisvoller Fehler.
Ältere Fotos legen sogar den Verdacht nahe, dass die Beschilderung irreführend war. Anstatt einen Stockwerkwechsel anzuzeigen, signalisierte sie lediglich, nach rechts abzubiegen. Das berichtet „Focus online“.
Eine frühere Angestellte offenbarte dem französischen Kanal „BFM TV“ brisante Details und gab an, dass der Fluchtausgang zugesperrt war. Ihnen sei es „verboten“ gewesen, jene Tür aufzumachen. Eine weitere ehemalige Beschäftigte ist überzeugt: Durch diesen Ausgang hätte man die Opferzahl reduzieren können.
Auch der Helfer Paolo Campolo bekräftigte bei „20 Minuten“, dass er mit anderen eine Tür aufstemmen musste, hinter der sich „verzweifelte Menschen“ befanden. Zusätzlich vermuten Fachleute das Schlimmste: Bei der Innenausstattung könnte hochentzündlicher Akustikschaum zum Einsatz gekommen sein. Nach derzeitigem Wissensstand haben Party-Fontänen auf Sektflaschen die Katastrophe ausgelöst.
Das Unglück löste zudem eine hitzige Diskussion über den Schutz von Minderjährigen aus. Der jüngste Mensch, der starb, war gerade einmal 14 Jahre alt. Laut Schweizer Gesetz haben Jugendliche unter 16 Jahren nach 22 Uhr ohne einen Erziehungsberechtigten keinen Zutritt zu Lokalen – eine Regel, die hier womöglich gebrochen wurde.
„In Italien würde so ein Laden innerhalb von zehn Minuten geschlossen“
Der Zorn über diese Missstände kocht hoch. Der italienische Außenminister Antonio Tajani fand deutliche Worte: „Die Sicherheitsvorkehrungen scheinen der Situation und der Anzahl der Anwesenden im Club völlig unzureichend gewesen zu sein.“
Noch klarer äußerte sich Botschafter Gian Lorenzo Cornado: „In Italien würde so ein Laden innerhalb von zehn Minuten geschlossen.“ Das Betreiber-Ehepaar aus Frankreich sieht sich nun mit Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung sowie Körperverletzung konfrontiert. (red)
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