Die Polizei im Oberbergischen Kreis hatte in der Silvesternacht viel zu tun, es gab 60 Einsätze.
Irre Suff-FahrtBetrunkener (27) baut Unfall und haut ab

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Polizeieinsatz in der Silvesternacht. (Symbolfoto)
Auch wenn die Polizei den Jahreswechsel im Oberbergischen Kreis als „weitgehend friedlich“ einstuft, hatten die Beamtinnen und Beamten alle Hände voll zu tun. In der Zeit von Silvesterabend, 18 Uhr, bis Neujahrsmorgen, 6 Uhr, rückten sie zu insgesamt 60 Einsätzen aus. Die meisten davon waren silvestertypisch: kleinere Brände durch Feuerwerk, Sachbeschädigungen, Ruhestörungen und Streitigkeiten.
Irre Suff-Fahrt und brennendes Carport
Gegen 2.00 Uhr fiel Wipperfürther Polizisten und Polizistinnen ein schwer beschädigtes Auto auf. Sie hielten den Wagen an und bemerkten bei dem 27-jährigen Fahrer Alkoholgeruch. Ein Test verlief positiv. Der Mann aus Radevormwald gab zu, gegen 1.30 Uhr bei Hückeswagen gegen eine Leitplanke gerutscht und einfach weitergefahren zu sein. Er musste eine Blutprobe und seinen Führerschein abgeben. Zuvor mussten Feuerwehr und Polizei um 1.22 Uhr in Waldbröl-Hermesdorf ausrücken, weil in Mülltonnen entsorgte Pyrotechnik ein Feuer auslöste, das auf ein Carport übergriff.
Schüsse mit Schreckschusswaffe in Bergneustadt
Für Aufregung sorgte zudem um 5.37 Uhr eine Meldung über Schüsse in Bergneustadt. Einsatzkräfte stellten vor Ort einen 32-Jährigen und einen 21-Jährigen, die mit einer Schreckschusswaffe in die Luft geschossen hatten. Die Waffe wurde sichergestellt und eine Anzeige gefertigt. Daneben schlichtete die Polizei gegen 2.30 Uhr einen verbalen Streit vor einer Gaststätte in Radevormwald und musste zu mehreren brennenden Mülleimern ausrücken. (red)
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