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TikTok-Hammer!Spanien plant radikales Verbot für Minderjährige

Jugendliche mit Smartphone und Social Media

Jugendliche mit Smartphone und Social Media

Riesen-Aufregung um Social Media! Spaniens Regierungschef macht ernst und die Balearen jubeln mit.

Jetzt macht Spanien ernst! Ministerpräsident Pedro Sánchez verkündete auf einem Gipfeltreffen in Dubai eine krasse Wende, die am Dienstag (3.2.) bekannt wurde: Soziale Medien sollen für junge Leute stark begrenzt werden. Die Regierung will damit gegen den Missbrauch durch riesige Digital-Konzerne vorgehen und eine geschützte digitale Zone schaffen.

Was heißt das genau? Wer noch keine 16 Jahre alt ist, für den soll der Zugang zu Plattformen wie Instagram oder TikTok gesperrt werden. Die Konzerne dahinter sollen in die Pflicht genommen werden, das Alter ihrer Nutzer knallhart zu überprüfen. Und es kommt noch dicker: Die Bosse der großen Plattformen sollen persönlich haften, wenn auf ihren Seiten gegen Gesetze verstoßen wird. Das berichtet „Mallorca Zeitung“.

Das neue Gesetzesvorhaben ist ein echtes Schwergewicht. Die Beeinflussung von Algorithmen oder das bewusste Pushen illegaler Posts soll künftig eine Straftat sein. Zusätzlich sollen die KI-Anwendung Grok und die Netzwerke TikTok sowie Instagram ganz genau durchleuchtet werden. Sánchez nannte das eine Strategie der „Nulltoleranz“ und einen Kampf für die „digitale Souveränität“.

Mit diesem Plan steht Spanien nicht alleine da. Das Land ist jetzt Teil einer „Koalition der Digitalwilligen“, einem Bündnis aus fünf europäischen Nationen. Ihr gemeinsames Ziel: eine härtere und zügigere Gangart bei der Regulierung. In Australien ist ein solches Verbot für Jugendliche schon Realität, Frankreich und Dänemark ziehen mit ähnlichen Plänen nach. Sánchez teilt auch ordentlich gegen die „Tech-Oligarchen“ aus dem Silicon Valley aus und fordert auf EU-Ebene ein Ende der digitalen Gesetzlosigkeit.

Eine echte Überraschung gibt es auf den Balearen: Hier ziehen die sonst so zerstrittenen politischen Lager an einem Strang. Die konservative Regionalregierung ist „voll und ganz einverstanden“ mit dem Vorhaben der linken Zentralregierung in Madrid. Man will bei der Umsetzung des Plans auf den Inseln eng kooperieren.

Einen kleinen Seitenhieb konnte sich Bildungsminister Vera von der PP aber nicht verkneifen. Er merkte an, dass seine Partei eine solche Altersgrenze schon im November im Parlament gefordert hatte. Er erinnerte auch an das Chaos bei einem früheren Handyverbot an Schulen, als die Regionen am Ende alles selbst regeln mussten. Hoffentlich klappt es diesmal reibungsloser. Derweil formiert sich auf Mallorca bereits Widerstand von Eltern gegen die Handynutzung ihrer Kids, angeführt von Bewegungen wie „Eine Teenagerzeit frei von Handys“. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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