Korruptions-Beben in JVA Euskirchen: Razzia bei Beamten.
Skandal in JVA EuskirchenSieben Beamte sollen Hafterleichterungen verkauft haben

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Gegen Justizbeamte der JVA Euskirchen wird wegen Bestechlichkeit ermittelt. (Archivbild)
Razzia in JVA Euskirchen: Korruptions-Beben erschüttert Justiz!
Großeinsatz in Euskirchen! Ein massives Aufgebot der Polizei hat am Morgen Bereiche der Justizvollzugsanstalt (JVA) und mehrere Wohnungen durchkämmt. Der Verdacht wiegt schwer: Bestechlichkeit! Laut Angaben der Bonner Staatsanwaltschaft und des Polizeipräsidiums der Stadt waren rund 210 Kräfte beteiligt. Sogar ein Büro im Euskirchener Amtsgericht wurde gefilzt.
Im Visier der Ermittler stehen insbesondere sieben männliche Justizvollzugsbeamte im Alter von 37 bis 58 Jahren. Sie stehen unter dem Verdacht, für die Gewährung von Vollzugslockerungen Gegenleistungen kassiert zu haben. Die Untersuchungen richten sich zudem gegen eine 39-jährige Justizvollzugsbeamtin sowie drei frühere Häftlinge des Gefängnisses.
Hafterleichterung gegen Geld und Gefälligkeiten
Der Vorwurf hat es in sich: Inhaftierte sollen für Bezahlungen oder ähnliche Vorzüge diverse Erleichterungen im Vollzug erhalten haben. Die Rede ist von Freigang und sogar Hafturlauben. Doch der Skandal geht noch weiter: Die Beschuldigten sollen die Gefangenen überdies vor anstehenden Zellkontrollen gewarnt haben!
Dem Einsatz gingen monatelange Untersuchungen der Ermittlungsgruppe „Anstalt“ der Polizei in Bonn voraus. Auf richterliche Anordnung wurden insgesamt acht Wohnungen durchsucht. Die Razzien fanden im Kreis Euskirchen, im Kreis Ahrweiler, im Rhein-Erft-Kreis und in der Stadt Leverkusen statt, ebenso wie in verschiedenen Trakten des Euskirchener Gefängnisses.
Bei den Durchsuchungen sollten Handys, Unterlagen und weiteres Beweismaterial sichergestellt werden. Die verdächtigen Personen wurden zur Befragung ins Bonner Polizeipräsidium gebracht. (dpa/red)
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