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Grausamer KindstodEltern foltern Sohn (3) zu Tode – Urteil gefallen

Schriftzug Kindesmissbrauch auf Hängeregister

Schriftzug Kindesmissbrauch auf Hängeregister.

Ein kleiner Junge wurde monatelang von seinen Eltern gequält.

Ein kleiner Junge (3) musste monatelang die Hölle auf Erden durchleiden, gepeinigt von seinen eigenen Eltern. Am Ende seines kurzen Lebens verhungerte Elias in einer winzigen Schublade, nicht größer als 50 mal 50 Zentimeter.

Jetzt das Hammer-Urteil in Österreich: Lebenslange Haft für den Vater und die Mutter! Der Richter machte am Montag unmissverständlich klar, dass es keine andere Möglichkeit für eine Strafe gegeben habe. Das berichtet „t-online“.

Kevin und Nathalie M. (beide 27) haben ihren Sohn Elias laut Urteil des Innsbrucker Landgerichts über Monate gefoltert, bis er verhungerte und verdurstete. Die Mutter flüsterte am Montag vor Gericht nur: „Bekenne mich schuldig.“ Der Vater gab an, er bedauere seine Tat „wirklich jeden Tag“. Es tue ihm furchtbar leid, dass seine anderen Kinder das „Sterben und Leiden“ von Elias mitansehen mussten.

Staatsanwältin Verena Pezzei-Götzmann enthüllte das bizarre Motiv: Die Eltern hätten sich wegen Geldproblemen in eine „mystische Scheinwelt“ zurückgezogen. In ihrem Wahn redeten sie sich ein, im Körper ihres Sohnes hause ein Dämon. Dessen Macht sei vom körperlichen Zustand des Kindes abhängig. „Er darf nicht einfach nur sterben, es muss eine große Strafe sein“, textete Nathalie M. kurz vor Elias' Tod an ihren Partner. Und legte nach: „Umbringen reicht nicht – er muss qualvoll sterben.“

Doch für Gerichtspsychiaterin Adelheid Kastner ist die Dämonen-Story nur eine billige Ausrede, kein Wahn und keine Krankheit. Die Eltern hätten schlicht ein Ventil benötigt, um ihren chaotischen Alltag mit kleinen Kindern und Finanzsorgen zu ertragen. So mussten sie sich nicht die eigene Schuld an der katastrophalen Lage eingestehen.

Die Anklägerin Pezzei-Götzmann schilderte die unfassbaren Qualen: Dem Jungen wurde oft der Mund zugeklebt, Hände und Beine mit Kabelbindern verschnürt. In der Dusche hängten sie Elias damit auf, um ihn dann mit eiskaltem oder brühend heißem Wasser zu quälen. Am 19. Mai 2024 fand Kevin M. seinen Sohn leblos in der 50 mal 50 Zentimeter kleinen Schublade, in die er regelmäßig gesperrt wurde.

Als er starb, war Elias 94 Zentimeter groß, wog aber nur noch etwas mehr als sieben Kilo – weniger als die Hälfte des Normalgewichts für einen Jungen von drei Jahren und vier Monaten. „Der Junge sah nicht aus wie ein drei Jahre alter Bub“, so die Gerichtsmedizinerin Elke Doberentz. Er hatte eingefallene Wangen, faltige Haut und einen mageren Hals, die Schlüsselbeine traten spitz hervor. „Man hat jede einzelne Rippe gesehen.“ Seine Arme und Beine seien „ganz schmal und dünn“ gewesen. Das Kind hatte das Gesicht eines alten Mannes.

Ein psychiatrisches Gutachten diagnostizierte bei Vater und Mutter eine Persönlichkeitsstörung mit sadistischen Zügen. Die Mutter wird nun in einem forensisch-therapeutischen Zentrum untergebracht. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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