Detroit: Ein fataler Irrtum, der ein Leben kostete.
Schock-Vorfall in den USAFür tot erklärt – Frau stirbt qualvoll im Leichensack

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Rettungswagen nach folgenschwerer Fehldiagnose in Detroit (Symbolbild).
Ein entsetzliches Ereignis in den Vereinigten Staaten macht einfach nur sprachlos. Der Tod einer jungen Frau wurde durch eine irrtümliche Todeserklärung verursacht. Die Tragödie nahm 2020 ihren Lauf, als die Angehörigen der 20-jährigen Timesha B. die Rettung alarmierten, weil sie plötzlich unter akuter Atemnot litt. Doch die herbeigeeilten Rettungskräfte stellten vermeintlich keine Vitalfunktionen mehr fest – ein verhängnisvoller Irrtum. Ein Mediziner stufte die 20-Jährige daraufhin am Telefon als verstorben ein.
Aber Timesha B. war noch am Leben! Die schreckliche Wahrheit kam erst beim Bestatter ans Licht: Beim Öffnen des Leichensacks entdeckten Angestellte die um Atem kämpfende Frau. Sie wurde umgehend in eine Klinik gebracht, erlag aber zwei Monate danach ihren Leiden. Das berichtet „t-online“.
Ein langwieriger juristischer Kampf für die Angehörigen ist jetzt endlich vorbei. Mit den Hinterbliebenen hat sich der Detroit-Vorort Southfield auf eine beträchtliche Abfindung geeinigt. Eine Summe von 3,25 Millionen US-Dollar, umgerechnet circa 2,78 Millionen Euro, wird an die Familie gezahlt.
Aus dem US-Bundesstaat Michigan gab die Stadtverwaltung ein Statement ab. Darin wird von einer „schrecklichen Tragödie“ gesprochen, die am 23. August 2020 passierte und nicht mehr gutzumachen sei. Als möglicher Grund für den Fehler wurden die „außerordentlich schwierigen Umstände“ inmitten der weltweiten Pandemie angeführt. Anfänglich hatte die Verwaltung die Anschuldigungen noch bestritten und pochte auf ihre staatliche Immunität. Berichten von US-Medien zufolge brachte der Leiter der Feuerwehr sogar das sogenannte Lazarus-Phänomen zur Sprache, bei dem Personen scheinbar wieder zum Leben erwachen. (red)
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