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Hunderttausende Menschen ohne StromMassiver Militärangriff auf Kölner Partnerstadt

Schäden an einem Haus in der ukrainischen Stadt Dnipro.

Ein russischer Angriff verursachte einen massiven Schaden in der ukrainischen Stadt Dnipro. 

Aktualisiert

Russland setzt seine Angriffe auf die Energieinfrastruktur der Ukraine fort. In zwei Regionen wurde es in der Nacht dunkel und kalt.

Russische Angriffe haben in der Nacht zu massiven Stromausfällen im Süden der Ukraine geführt. Die Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja waren nach Angaben des ukrainischen Energieministeriums fast vollständig von der Stromversorgung getrennt.

Noch etwa 800.000 Verbraucherinnen und Verbraucher waren demnach am Morgen im Gebiet Dnipropetrowsk weiterhin davon abgeschnitten.

Massiver Angriff auf Kölner Partnerschaft

Reparaturarbeiten zur Versorgung mit Licht und Wärme dauerten am Donnerstag an. Der Bürgermeister der Stadt Dnipro, Borys Filatow, verlängerte die Schulferien aufgrund der Situation um zwei Tage.

Seit August 2024 ist Dnipro offizielle Partnerschaft von Köln.

Im Gebiet Saporischschja ist die Strom- und Heizungsversorgung nach Behördenangaben wiederhergestellt. Gouverneur Iwan Fedorow sprach vom ersten totalen Blackout in der gesamten Region seit Jahren.

Selenskyj: keine militärischen Gründe für solche Angriffe

Das sei Russlands Krieg gegen das ukrainische Volk und das Leben in der Ukraine, schrieb der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in sozialen Medien – ein Versuch, die Ukraine zu brechen. Es gebe keine militärischen Gründe für solche Angriffe auf den Energiesektor und die Infrastruktur, die Menschen ohne Elektrizität und Heizung im Winter zurücklassen.

Neben den russischen Angriffen macht auch das Wetter der Energieversorgung der Ukraine zu schaffen. Dadurch seien Siedlungen in den Gebieten Tschernihiw, Kiew, Iwano-Frankiwsk und Transkarpatien ganz oder teilweise ohne Strom, hieß es vom Energieministerium.

Die Ukraine verteidigt sich seit fast vier Jahren mit westlicher Hilfe gegen eine russische Invasion. Russland zielt dabei immer wieder auf die Energieinfrastruktur des Nachbarlandes. Kiew drängt bei seinen internationalen Partnern fortwährend auf die Lieferung weiterer Flugabwehrsysteme. (dpa)