Schluss mit Blechlawinen auf der Lieblingsinsel!
Auto-Hammer auf MallorcaDiese krasse Regel trifft jetzt deutsche Urlauber

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Parkdeck-Markierungen auf blauem Boden.
Wer mit dem Privat-PKW nach Mallorca fahren möchte, muss sich auf eine völlig neue Situation gefasst machen. Die Insel-Regierung, der Consell Insular, hat genug vom ewigen Stau und den vollen Straßen. Jetzt wird die Reißleine gezogen und die Einfahrt auf die Insel massiv eingeschränkt. Für unzählige deutsche Touristen, Eigentümer von Ferienimmobilien und Langzeit-Besucher könnte der Traum vom Urlaub mit Auto auf der Insel damit enden.
Was auf Ibiza bereits umgesetzt wurde, soll jetzt auch auf der größten Balearen-Insel Realität werden: ein striktes Limit für Fahrzeuge, die nicht von dort stammen. Zudem sind Reduzierungen bei Mietautos und eine zusätzliche Abgabe für jeden geplant, der sein Fahrzeug mit der Fähre nach Mallorca bringen möchte. Die politische Nachricht dahinter ist unmissverständlich: Die Insel hat ihre Kapazitätsgrenze erreicht. Das berichtet „Mallorca Magazin“.
Politischer Poker um die Auto-Bremse
Dabei schien das Projekt vor wenigen Monaten politisch schon gescheitert. Im konservativen Regierungsbündnis gab es erheblichen Zoff, besonders die rechte Partei Vox blockierte. Sie protestierte lautstark gegen denkbare Beschränkungen für spanische Staatsangehörige.
Nun aber hat der Präsident des Consell, Llorenç Galmés, das Ganze wieder auf die Agenda gesetzt. Sein Kalkül: Auch bei einem Nein von Vox könnte er die Verordnung mit Unterstützung der linken Oppositionsparteien durchbekommen. Galmés selbst bezeichnet es als eine „Frage von staatlicher Bedeutung“, weil das tägliche Verkehrschaos momentan fast alle auf Mallorca betrifft.
Harte Regeln für Zweitwohnsitz-Besitzer
Das Herzstück der neuen Vorschrift ist ein jährliches Kontingent für sämtliche Fahrzeuge, die nicht auf Mallorca steuerlich registriert sind. Wer zukünftig mit dem eigenen Wagen anreisen möchte, muss bereits beim Erwerb der Fährkarte eine Erlaubnis beantragen. Hierfür wird eine Abgabe erhoben, die nach aktuellen Einschätzungen jedoch unter 20 Euro bleiben soll.
Besonders stark betroffen sind Eigentümer von Ferienimmobilien. Wer nicht auf Mallorca ansässig ist, darf zukünftig nur noch ein einziges Fahrzeug pro Haushalt unterhalten – und dieses muss obendrein auf der Insel steuerlich gemeldet sein. Auf diese Weise beabsichtigt die Regierung, den permanenten Zustrom weiterer Fahrzeuge zu unterbinden.
Wer die Regeln bricht, zahlt richtig drauf
Wer die neuen Bestimmungen missachtet, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Im Gesetzesentwurf sind Bußgelder in Höhe von 300 bis 30.000 Euro vorgesehen. Im Extremfall ist sogar die Beschlagnahmung des Fahrzeugs möglich. Die Nachricht ist eindeutig: Dieses Mal macht die Inselverwaltung keine Späße.
Von den strikten Vorgaben ausgenommen sind Einheimische, öffentliche Einrichtungen, Rettungsdienste, Taxis und Busse. Saisonarbeiter, die einen Arbeitsvertrag vorlegen, sollen ebenfalls von der Abgabe befreit sein. Dennoch löst das Gesetz eine fundamentale Diskussion über die Grenzen des Massentourismus aus. Während Befürworter die Maßnahme zum Erhalt der Lebensqualität begrüßen, befürchten Kritiker eine Einschränkung der Reisefreiheit und ein negatives Signal an Urlauber und Geldgeber. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
