Sein Kopf auf fremden Nackt-Körpern! Ein Pädagoge ist fassungslos.
Sein Gesicht auf Porno-FotosMallorca-Lehrer wird Opfer von fieser Cyber-Attacke

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Justitia vor einer Computertastatur.
Schock auf der Ferieninsel! Eine abscheuliche Hetzkampagne traf einen Pädagogen der Gesamtschule IES Baltasar Porcel in Andratx. Sein Antlitz wurde von Unbekannten auf anstößige Porno-Fotos montiert und anschließend online gestellt.
Am 22. März verwendeten die Verantwortlichen eine gängige Lernplattform für ihre Tat. Von zwei Fake-Accounts aus luden sie die manipulierten Bilder hoch. Neben den Montagen gab es auch Beschimpfungen und herabwürdigende Äußerungen zur sexuellen Orientierung des Pädagogen, dessen Identität preisgegeben wurde. Die verstörenden Posts blieben zwei Tage online, ehe die Bildungseinrichtung Wind davon bekam und die Behörden einschaltete. Das berichtet „Mallorca Zeitung“.
Die Jugendstaatsanwaltschaft hat den Fall von der Guardia Civil übernommen. Schüler der betroffenen Schule stehen im Fokus der Untersuchungen. Zur Vernehmung wurden schon einige Jugendliche mit ihren Erziehungsberechtigten einbestellt. Ebenso untersucht die Schulaufsicht des Bildungsministeriums der Balearen die Vorkommnisse.
Der Aufschrei wegen des Angriffs ist riesig. Marga Prohens, die Ministerpräsidentin der Balearen, kritisierte die „homophoben Angriffe“ auf dem Netzwerk X aufs Schärfste. Dem Pädagogen versprach sie ihre uneingeschränkte Solidarität und stellte klar, dass Homophobie und Intoleranz in Schulräumen „keinen Platz“ hätten.
Auch die Lehrerschaft der Schule zeigte sich schockiert. Die Tat habe „einen eindeutig homophoben Charakter“. Dies sei kein isoliertes Ereignis, sondern Teil einer Entwicklung, die bereits seit einiger Zeit zu beobachten sei.
In einer gemeinsamen Erklärung machten die Pädagogen deutlich: „Wir sind es leid, Beleidigungen, Drohungen, Kränkungen und Verachtungsbekundungen zu erhalten, die sich, weit davon entfernt, Ausnahmen zu sein, nach und nach zu einer allzu gewöhnlichen Realität entwickelt haben.“ Eine solche Normalisierung der Geringschätzung sei „zutiefst besorgniserregend und völlig inakzeptabel“.
Weiter hieß es: „Was passiert ist, ist kein Einzelfall. Es ist eine Realität, die in Bildungseinrichtungen allgemein erlebt wird und unter der leider auch andere gesellschaftliche Bereiche leiden.“ Das belege, dass man es mit einer tief sitzenden Schwierigkeit zu tun habe.
Dies ist nicht der erste Vorfall, bei dem Deepfakes in Spanien für einen öffentlichen Aufschrei gesorgt haben. Schon 2023 gab es in Andalusien einen entsetzlichen Fall, bei dem junge Leute ihre Mitschülerinnen im Teenageralter durch KI-veränderte Aufnahmen diffamierten.
Daraufhin hat die linke Zentralregierung in Spanien gehandelt: Ein Gesetzesvorschlag, der ab Januar 2026 Deepfakes eindeutig regeln soll, wurde präsentiert. Der Gebrauch von Aufnahmen oder der Stimme eines Menschen durch KI ohne dessen Zustimmung soll untersagt werden. Wer dagegen verstößt, dem könnten bis zu zwei Jahre Gefängnis drohen. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

