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Zufallsfund mit FolgenWanderer stoßen auf 3000 Jahre altes Rätsel-Bauwerk

Copyright: IMAGO / imagebroker

Talayotische Siedlung Ses Païses.

Unglaublicher Fund auf der Urlaubsinsel! Zwei Ausflügler decken ein Mysterium aus der Vorzeit auf.

Auf der bei Deutschen so beliebten Insel gab es jetzt einen spektakulären Fund! Eine Entdeckung, die für Furore sorgt, machten die beiden Wanderer Guillem Castanyer und Joan Maiol auf Mallorca. Bei ihrer Wanderung trafen sie auf eine historische Stätte, lediglich circa 100 Meter außerhalb des Ortes Esporles im Inselwesten.

Das gewaltige Bauwerk wird als eine Art „Pyramide mit abgerundeter Form“ beschrieben, ist etwa 3.000 Jahre alt und wird der Talayot-Kultur zugeordnet. Die zwei Wanderer wandten sich nach dem Fund an den Geschichtsexperten Javier Aramburu, um die Echtheit zu überprüfen. Er verifizierte, dass ihre Annahme absolut zutreffend war. Das berichtet „t-online“.

Was steckt hinter dem Pyramiden-Fund?

Der Wissenschaftler charakterisiert den Fund als einen „Stufenhügel, der auf einem Hügel liegt“. Die imposante Konstruktion misst 20 Meter im Durchmesser und erreicht eine Höhe von fünf Metern. Laut Aramburus Annahme könnte das Gebilde vor circa 3.000 Jahren Teil einer Kapelle gewesen sein, die man für kultische Handlungen oder möglicherweise Begräbnisse verwendete. Er bewertet die Entdeckung als „von großem historischem und wissenschaftlichem Interesse“.

Auf Mallorca sowie Menorca war die Talayot-Kultur für etwa 2.000 Jahre bestimmend, bevor sie 123 v. Chr. ihr Ende fand. Zahlreiche Gebäude aus jener Epoche sind auf beiden Inseln bis heute erhalten. Einem Artikel von „National Geographic“ zufolge gehören sie seit dem Jahr 2025 zum Weltkulturerbe der Unesco.

Und das ist noch nicht alles!

Aber damit nicht genug. Die zwei Ausflügler entdeckten Mitte März in nur circa 300 Metern Distanz zum Bauwerk Keramikscherben, die arabischer Herkunft sind. Der Geschichtsexperte erklärt, dass diese Fundstücke auf die Existenz einer muslimischen Ansiedlung in der Region vor ungefähr 1.000 Jahren hindeuten. Aramburu stellt jedoch klar, dass keine Verbindung zwischen den Entdeckungen besteht; es seien „zwei verschiedene Gruppen“.

Castanyer und Maiol, die Entdecker, äußerten sich im Gespräch mit der Publikation „Ultima hora“ hocherfreut. Die Zeitung gab einen der Männer mit den Worten wieder: „Auch wenn wir keine Archäologen sind, versuchen wir, von ihnen zu lernen, und es macht uns sehr glücklich, kleine Beiträge wie diese zu leisten“.

Ungeachtet der Begeisterung über den Fund, äußert der Fachmann Aramburu ernste Bedenken und wählt klare Worte. Zwar nennt er Mallorca ein „Freilichtmuseum“, übt jedoch heftige Kritik: „Die archäologische Forschung auf Mallorca ist ein Desaster.“ Seine Sorge ist, dass der Fundort erneut unbeachtet bleiben könnte, weil die staatlichen Stellen Desinteresse signalisieren und die Konstruktion, ähnlich wie zahlreiche andere, im Boden verloren gehen könnte. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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