Ein Ferienort, den viele Deutsche lieben, versinkt im Drogen-Sumpf. Die Händler agieren völlig offen und provokant.
Koks-Wahnsinn in Mallorca-IdylleDealer verkaufen offen vor spielenden Kindern

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Hände übergeben Bargeld für Cannabis
In Artà, einem malerischen Ort im Nordosten der Insel, macht sich Verzweiflung breit. Die Menschen dort sind fassungslos, weil der Handel mit Rauschgift zu einem ständigen und sich ausbreitenden Ärgernis geworden ist. „Der Verkauf von Drogen, insbesondere von Kokain, hat in alarmierender Weise zugenommen“, beschweren sich die Einheimischen.
Das Ganze hat eine erschreckende Dimension angenommen. Die Verkäufer bieten ihre Drogen nicht nur per Bringdienst an, sondern vertreiben sie auch ungeniert an belebten Plätzen wie der zentralen Plaza – exakt an dem Ort, an dem jeden Tag kleine Kinder spielen. Das friedliche Miteinander und die Geborgenheit der Familien seien dadurch extrem bedroht. Das berichtet „Mallorca Magazin“.
Dreistigkeit der Dealer kennt keine Grenzen
Die Anzahl der Rauschgifthändler ist Berichten zufolge in der jüngsten Vergangenheit stark angewachsen. Ihr Vorgehen ist dabei komplett schamlos. „Sie kennen keinerlei Scham, viele Nachbarn kennen ihre Vor- und Nachnamen und sogar die Wohnungen, von denen aus sie operieren“, berichten die hoffnungslosen Einheimischen.
Zwar greifen die örtliche Polizei und die Guardia Civil ein, doch den Anwohnern genügt das bei Weitem nicht. Sie verlangen eine entschlossenere Reaktion. In Artà und den umliegenden Dörfern kam es kürzlich zwar zu einzelnen Verhaftungen, aber das eigentliche Übel existiert weiter. „Das Problem wird nicht an der Wurzel gepackt, und die Dealer lassen sich wieder nieder“, lautet die geäußerte Kritik.
Die Bevölkerung vor Ort hat das Gefühl, allein gelassen zu werden. Sie verlangt eine „diskrete Überwachung an Konfliktstellen“, damit die Rauschgift-Ringe endlich gesprengt werden können. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

