Abo

Ärger mit WashingtonMadrid macht Himmel für Kriegs-Jets dicht

Donald Trump gibt Daumen hoch

Copyright: IMAGO / ZUMA Press Wire

Donald Trump gibt Daumen hoch.

Madrid setzt in der Iran-Krise ein unmissverständliches Zeichen.

Harte Ansage aus Madrid! In der Iran-Auseinandersetzung macht die spanische Regierung ernst und schließt ihren Luftraum. Diese Blockade betrifft sämtliche Flugzeuge, die an der Operation „Epische Wut“ unter der Leitung der USA und Israels teilnehmen. Somit ist auch die Verwendung der strategisch wichtigen Militärstützpunkte Rota und Morón für diese Mission untersagt.

Doch das ist noch nicht alles. Selbst Militärjets, die von Stützpunkten im Vereinigten Königreich oder Frankreich starten und Kurs auf den Iran nehmen, ist der Überflug über spanisches Gebiet verwehrt. Das berichtet „Mallorca Magazin“.

Trump spielt mit dem Gedanken an Truppenabzug

Dieser Schritt dürfte bei US-Präsident Donald Trump für gewaltigen Ärger sorgen. Erst vor Kurzem hatte er damit gedroht, die amerikanischen Basen in Rota und Morón aufzugeben, sollte sich Madrid nicht an der Sicherung der Straße von Hormus beteiligen. Nach der Blockade der Stützpunkte für die Iran-Mission soll der Präsident Spanien verbal heftig attackiert haben.

Spaniens Verteidigungsministerin Margarita Robles ließ sich davon jedoch nicht beirren. Sie stellte klar, dass ein Rückzug der Vereinigten Staaten von den spanischen Stützpunkten für sie „nicht“ zur Debatte stehe. Robles bekräftigte die eindeutige Position ihrer Nation gegen militärische Konflikte: „Wir fordern, dass die Haltung Spaniens respektiert wird, die entschieden, klar und unmissverständlich gegen jeden Krieg gerichtet ist“.

Unerwarteter Schachzug: Trump sucht Gespräch mit Teheran

Dann folgte jedoch eine unerwartete Entwicklung: Am Sonntag gab Trump persönlich bekannt, dass seine Administration „sowohl direkt als auch indirekt“ Gespräche mit dem Iran führe. Als „Zeichen des Respekts“ werde Teheran sogar die Durchfahrt von „20 große Öltanker“ durch die Straße von Hormus gestatten. Und das, obwohl die Islamische Republik diesen Seeweg als Reaktion auf den am 28. Februar begonnenen Angriff eigentlich gesperrt hatte. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Schock-Angebot im Krankenhaus

Statt Diagnose bekommt Seniorin Sterbehilfe vorgeschlagen