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Mallorca in Gefahr Strand-Horror – beängstigende Entwicklung nimmt zu

Wissenschaftler sind besorgt um Mallorcas Strände. Das Foto wurde am 13. Mai 2022 auf Mallorca aufgenommen.

Wissenschaftler sind besorgt um Mallorcas Strände. Das Foto wurde am 13. Mai 2022 auf Mallorca aufgenommen.

Strand-Horror auf der beliebten Urlaubsinsel: Wissenschaftler sorgen sich um die Strände in Mallorca – Grund dafür sind besorgniserregende Ergebnisse einer neuen Studie. Warum ist die Insel in Gefahr? Und können wir etwas dagegen tun?

Mallorca ist bekannt dafür, ein beliebtes Urlaubsziel zu sein – sei es für einen Party-Trip oder eine entspannte Reise in die Berge. Jetzt aber sind einige Wissenschaftler alarmiert und Forscher warnen vor einer beunruhigenden Entwicklung.

Laut der „Mallorca-Zeitung“ schrumpfen nämlich ein Fünftel der Strände Mallorcas jedes Jahr um einen halben Meter. Mehrere Forscherinnen und Forscher untersuchten im Rahmen einer jährlichen Studie den Zustand der Baleareninsel und ihre beunruhigenden Erkenntnisse wurden in dem Bericht „Mar Balear 2022“ veröffentlicht. Aber das ist nicht die einzige Entdeckung, die den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Sorge bereitet.

Mallorca: Strände der Urlaubsinsel schrumpfen

Grund für die Verkleinerung der Strände auf Mallorca sind nicht einzig und allein die Erosion, ein starker Wellengang und andere natürliche Prozesse, sondern viel mehr der Einfluss des Menschen. So verschwindet immer mehr Sand im Meer, weil sich durch Bauten wie Parkplätze oder Häfen der Sand und auch die Meeresströmungen verschieben.

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Außerdem werden die Strände von den Menschenmassen regelrecht belagert. Und das beeinflusst die Sandverschiebung ebenfalls.

Ein Beispiel für das Verschwinden von Strand ist der Naturstrand „Es Trenc“: Zwischen 1956 und 2015 ist er rund um den Parkplatz 19 Meter geschrumpft. Zum Vergleich: Im Bereich mit weniger Bauten und Tourismus nur um 5,7 Meter.

Warnung vor schlechterer Wasserqualität auf Mallorca

Die Forscherinnen und Forscher warnen weiterhin vor einer verschlechterten Wasserqualität. So erhielt der mallorquinische Strand „Playa de Albercutx“ in Port de Pollença die Bewertung „ausreichend“, weil es dort einige Probleme mit Fäkalien gab.

Im Allgemeinen hat sich die Wasserqualität der Strände seit dem Jahr 2010 von „Sehr gut“ auf „Gut“ verschlechtert. Insgesamt haben aber immerhin 87 Prozent der Strände Mallorcas eine „sehr gute“ Wasserqualität. Menorca hingegen schneidet in diesem Punkt mit 73 Prozent ab und Ibiza sogar nur mit 50 Prozent. Formentera hingegen ist der klare Sieger: Hier sind alle Strände „sehr gut“.

Mallorcas Strände verschwinden: Was ist die Lösung?

Wie kann aber der Verlust der Strände verhindert werden? Man könne beispielsweise durch Pumpen den Sand wieder auf den Strand befördern, aber laut den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ist das ineffizient und wäre nur eine kurzfristige Lösung.

Dieses Vorgehen wäre einerseits nämlich nicht nur sehr teuer, sondern würde sogar ökologische Schäden am Strand und im Meer anrichten. Der Strand in Cala Millor ist dafür das beste Beispiel: In den 1960er-Jahren wurde er um das 1,5-Fache vergrößert, mittlerweile ist davon aber nichts mehr zu sehen und er hat wieder seine ursprüngliche Größe. Eine Lösung für das Problem zu finden ist also nicht sonderlich einfach. (sai)

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