Erschütternde News aus Kambodscha: Jahrhundertealter Tempel schwer beschädigt – UNESCO-Welterbe droht jetzt einzustürzen.
Kultstätte zerbombt!1000 Jahre altes Tempel-Juwel vor Kollaps

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Der Preah Vihear Tempel thront auf einer steilen Klippe in den Dangrek-Bergen (Symbolbild).
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Ein Ort von unfassbarer Schönheit – jetzt ein Trümmerfeld! Nach schweren Gefechten zwischen Kambodscha und Thailand ist der legendäre Preah Vihear Tempel laut einem Bericht der „New York Post“ schwer beschädigt. Das historische Bauwerk aus dem 11. Jahrhundert steht auf einer steilen Klippe – und droht jetzt teilweise einzustürzen.
Kambodscha: Gespenstische Stille am Preah Vihear Tempel
Wo früher Touristen die spektakuläre Aussicht über die kambodschanische Ebene genossen, herrscht heute gespenstische Stille. Überall liegen Trümmer, Einschlagkrater zerreißen das Gelände, verbrannte Vegetation zeugt von der Gewalt der Kämpfe. Ganze Teile der Anlage sind kaum noch wiederzuerkennen.

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Erschütternde Szenen am Preah Vihear Tempel: Einschläge, Trümmer und verbrannte Erde – das historische Bauwerk ist schwer beschädigt. (Archivbild)
Besonders dramatisch: Alle fünf markanten Toranlagen wurden beschädigt, drei davon fast vollständig zerstört. Laut Behörden gibt es Hunderte Einschläge – allein bei den Gefechten wurden mehr als 500 Schadstellen gezählt. Experten schlagen Alarm: In der kommenden Regenzeit könnten weitere Teile des Tempels kollabieren!
Droht jetzt der endgültige Kollaps?
Der Tempel ist nicht irgendein Bauwerk: Errichtet vom Khmer Empire, gehört er zum kulturellen Erbe der Menschheit und ist seit 2008 UNESCO-Welterbe. Für Kambodscha ist er ein nationales Symbol – für Thailand ein ewiger Zankapfel.
Denn der Streit um das Gebiet schwelt seit Jahrzehnten. Beide Länder geben sich gegenseitig die Schuld an der Eskalation. Kambodscha wirft Thailand sogar gezielte Angriffe auf das Kulturerbe vor. Thailand kontert: Der Tempel sei militärisch genutzt worden – und damit ein legitimes Ziel gewesen.
Für Besucher bleibt der Ort vorerst gesperrt. Zu groß ist die Gefahr durch instabile Mauern – und durch nicht explodierte Munition. Warnschilder vor Landminen säumen das Gelände.
Hunderttausende Menschen mussten wegen der Kämpfe fliehen, viele sind bis heute nicht zurückgekehrt. Und während die Waffen schweigen, bleibt eine bittere Frage: Wird dieses einzigartige Kulturerbe die nächsten Monate überhaupt überstehen? (jag)

