Nach Brand-Tod in Keller: Ermittlung gegen Vermieterin.
Vermieterin im VisierMann stirbt nach Brand in nicht zugelassener Kellerwohnung

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Wahrscheinlich löste ein technischer Defekt an einer Steckdose den Brand aus. (Archivbild)
Nach einem tödlichen Feuerdrama in Kierspe im Sauerland steht nun die Vermieterin des Hauses im Fokus der Ermittlungen. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, wird gegen sie wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt.
Der Grund für die Ermittlungen ist erschütternd: Die vom Todesopfer bewohnten Kellerräume waren gar nicht als offizieller Wohnraum vorgesehen oder genehmigt. Ein Detail, das nun schwere rechtliche Konsequenzen haben könnte.
Mann stirbt an Rauchgasvergiftung
Bei dem Brand am 29. April erlitt der Bewohner der Kellerwohnung lebensbedrohliche Verletzungen. Er wurde sofort ins Krankenhaus gebracht, verstarb dort aber am nächsten Tag. Laut Obduktion war die Todesursache eine Rauchgasvergiftung.
Drei weitere Menschen im Haus erlitten leichtere Rauchgasvergiftungen. Sie konnten das Krankenhaus aber glücklicherweise inzwischen wieder verlassen.
Technischer Defekt als wahrscheinliche Ursache
Was löste die Katastrophe aus? Nach der Untersuchung des Brandortes gehen Ermittler und Sachverständige von einem technischen Defekt aus. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat eine defekte Mehrfachsteckdose das Feuer ausgelöst – ein alltäglicher Gegenstand mit fatalen Folgen. (dpa/red)
Die Ermittlungen gegen die Vermieterin dauern an.
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