Ein Albtraum mitten im Urlaub: Ein Vater aus Deutschland kommt ums Leben.
Schock im Italien-UrlaubDeutscher Vater (35) stirbt nach Restaurantbesuch

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Eine Reise an den Gardasee fand für eine Familie aus Deutschland ein schreckliches Ende (Symbolbild).
Ein Urlaub wie aus dem Bilderbuch wird zum schlimmsten Albtraum. Eine Reise an den Gardasee fand für eine Familie aus Deutschland ein schreckliches Ende. Der Vater, Alexander B. (35) aus dem Main-Tauber-Kreis, verstarb nach dem Besuch eines Lokals.
Am 26. April war er gemeinsam mit seiner Ehefrau, seinen zwei kleinen Kindern (zweieinhalb Jahre und wenige Monate alt) sowie seinem eigenen Vater in der idyllischen Ortschaft Lazise zum Abendessen.
Kurze Zeit nach der Mahlzeit in einer Fischgaststätte kam es zu dramatischen Ereignissen. Sowohl Alexander B. als auch sein Vater, welche beide ein Fischgericht geordert hatten, klagten auf einmal über massive Übelkeit und Brechreiz. Die Angehörigen alarmierten umgehend die Rettung.
Für den 35-Jährigen gab es jedoch keine Rettung mehr – beim Eintreffen der Sanitäter war er schon verstorben. Sein Vater kam mit dem Leben davon, wohingegen seine Gattin und die Kinder, die kein Fischgericht zu sich nahmen, symptomfrei blieben. Das berichtet „Corriere del Veneto“.
War verdorbener Fisch die Todesursache?
Die Ermittler in Italien untersuchen nun den Fall wegen fahrlässiger Tötung. Die zentrale Frage, die geklärt werden muss: Bestand eine unmittelbare Verbindung zwischen der Mahlzeit und dem unerwarteten Ableben des Mannes, der als kerngesund beschrieben wurde?
Eine Vergiftung durch Nahrungsmittel wird stark vermutet. Unklar ist, was der Verstorbene genau verzehrt hatte; sein Vater aß anscheinend eine Pizza mit Lachs.
Zur Klärung der Todesursache wurde eine Autopsie im Krankenhaus Borgo Roma in Verona in Auftrag gegeben. Die Analyse der genommenen Proben auf eventuelle Toxine oder Bakterien dauert jedoch noch an. Die sterblichen Überreste des Urlaubers sind inzwischen nach Deutschland überstellt und dort ebenfalls einer Untersuchung unterzogen worden. Die Staatsanwaltschaft Mosbach hat ebenfalls Einsicht in die Unterlagen erbeten, die Zuständigkeit für die Ermittlungen verbleibt jedoch bei den italienischen Stellen. (red)
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