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Grausame Details im Fabian-ProzessRechtsmediziner schockt mit Obduktions-Bericht

Polizeiabsperrung in Rot und Weiß

Copyright: Hendrik Schmidt/dpa

Polizeiabsperrung in Rot und Weiß.

Schock-Details im Mordprozess um den kleinen Fabian.

Momente, die wirklich unter die Haut gehen. Im Prozess um den Mord am kleinen Fabian (8) hat der Rechtsmediziner Johannes Manhart am neunten Verhandlungstag sein Gutachten präsentiert. Seine Schilderungen malen ein furchtbares Bild der letzten Augenblicke des Jungen. Von insgesamt sechs Stichwunden, alle im Bereich des Herzens, waren mindestens zwei tödlich. Der Junge starb durch Verbluten.

Vor dem Landgericht Rostock untermalte der Mediziner seine Ausführungen mit drastischen Fotos der Leiche und des Auffindeortes. Im Gerichtssaal hinterließen die Bilder eine spürbare Wirkung; ein Reporter wurde mit Zirkulationsproblemen von Justizpersonal aus dem Saal gebracht. Laut Manhart zeigten Fabians Arme und Hände derart massive Verbrennungen, dass eventuelle Abwehrverletzungen nicht mehr erkennbar waren. Der verkohlte Leichnam des Jungen wurde am 14. Oktober 2025 bei Klein Upahl in Mecklenburg-Vorpommern an einem Gewässer gefunden. Das berichtet „t-online“.

Rätsel um Brandspuren und fehlende Tatwaffe

Ein Umstand kam dem Sachverständigen als „etwas auffällig“ vor: Fabians Gesicht zeigte erheblich geringere Brandschäden als der übrige Körper. Er merkte an, dass das Anzünden einer Leiche nach dem Ableben „extrem selten“ vorkomme, weshalb es nur wenige wissenschaftliche Daten gäbe. In Fabians Atemwegen fand sich keinerlei Ruß – ein deutlicher Hinweis, dass der Junge bei Brandausbruch bereits tot war. Mindestens zwei Tage sollen zwischen dem Feuer und der Entdeckung des Körpers gelegen haben.

Manhart vermutet als Tatwerkzeug ein Messer mit nur einer Schneide, dessen Klinge ungefähr zehn bis 15 Zentimeter lang und etwa zwei Zentimeter breit war. Dieses entscheidende Beweisstück fehlt jedoch bis heute. Die Heftigkeit der Wunden lässt vermuten, dass Fabian während der Attacke gelegen haben muss. Die Stiche wurden mit einer solchen Wucht geführt, die im Stehen nur schwer erreichbar gewesen wäre. Auch ein „Nachsetzen“ bei den Hieben hält der Experte für möglich.

Die Anklagebehörde beschuldigt die 30-jährige Gina H., den Jungen zu dem Gewässer gebracht, ihn dort getötet und seine Leiche später angezündet zu haben. Zuvor hatte das Gericht einen Antrag von Fabians Mutter, die im Prozess als Nebenklägerin fungiert, auf einen Ausschluss der Öffentlichkeit zurückgewiesen. Im Blut des Kindes konnten weder Medikamente noch Betäubungsmittel oder Spuren von stumpfer Gewalt, beispielsweise durch Schläge, nachgewiesen werden. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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