Das Flammen-Inferno im Schweizer Skiort Crans-Montana hat schreckliches Leid und Trauer gebracht. Dass nicht noch mehr Menschen starben, ist auch Paolo Campolo (55) zu verdanken.
Inferno in Crans-MontanaPaolo (55) rettete viele aus der Feuerhölle

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Blumen und Kerzen stehen am Samstag (3. Januar 2026) zum Gedenken an die Opfer des Brandes in der Bar und Lounge „Le Constellation“ in Crans-Montana, Schweiz.
Ein 55-jähriger Held aus Crans-Montana, Paolo Campolo, ist einer der mutigen Ersthelfer, die während des verheerenden Brandes in der Silvesternacht sofort zur Stelle waren.
Als er von dem Unglück erfuhr, zögerte er nicht und eilte zum Brandort, um Menschen in Sicherheit zu bringen. „Man denkt nicht nach, weder vorher noch nachher. Man tut einfach, was man tun muss“, erzählt er gegenüber „20 Minuten“.
Trotz des Risikos einer Rauchvergiftung zögerte Campolo nicht und half dabei, zwischen 15 und 20 Personen aus dem Gebäude zu retten. Nun, im Spital Sitten, kämpft er mit den Folgen des Rauchs, der seine Atemwege belastet hat. Auch der Verlobte der Tochter seiner Partnerin, den er gerettet hat, liegt nun mit schweren Verbrennungen im Krankenhaus.
Campolo erhebt aber auch Vorwürfe gegenüber den Zuständen vor Ort. Er habe auf der Suche nach einem Ausgang hinter der Discothek eine Tür gefunden, hinter der sich Menschen befanden, doch sie war blockiert. Er und Mithelfende zögerten nicht, sondern brachen die Tür auf und retteten die Menschen.
Während er selbst glücklicherweise unversehrt ist, denkt Paolo Campolo an die anderen und besonders an die vielen jungen Mädchen, die er gesehen hat und die nun vermutlich zum Teil unter den Opfern sind. (red)
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