Seit fünf Jahren fehlt von ihr jede Spur. Nun bringt ein grausiger Fund neue Bewegung in den Fall Anita S.
Fall Anita S. (35)Schädel-Fund im Wald! Jetzt rollt die Polizei mit Großaufgebot an

Copyright: Alex Talash/dpa
Suchaktion im Fall der vermutlich umgebrachten Bochumerin Anita S..
In einem Forst bei Witten-Herbede läuft aktuell eine umfangreiche polizeiliche Maßnahme. Die Ermittler erhoffen sich, fünf Jahre nach dem spurlosen Verschwinden der damals 35-jährigen Anita S. aus Bochum, endlich neue Spuren in diesem mysteriösen Fall zu finden.
Auslöser für den jetzigen Einsatz ist eine schaurige Entdeckung von 2023. Laut Informationen der dpa fand man seinerzeit in ebendiesem Waldgebiet den skelettierten Kopf der Vermissten. Jetzt wird fieberhaft nach weiteren Hinweisen oder sterblichen Überresten gesucht, um das Schicksal von Anita S. final aufzuklären.
Partner unter Totschlags-Verdacht vor Gericht
Eine zentrale Figur in den Untersuchungen ist seit langem der einstige Partner der Frau. Bereits im Jahr 2020 befand er sich zeitweise in U-Haft.
Die Staatsanwaltschaft Bochum hat den Mann, der damals in Witten-Herbede lebte, mittlerweile wegen Totschlags angeklagt. Eine Gerichtssprecherin in Bochum teilte jedoch mit, dass das Hauptverfahren noch nicht eröffnet wurde. Die jetzige Suchmaßnahme gehe ebenfalls nicht auf eine Anordnung des Gerichts zurück.
Schon 2019 gab es die Mordkommission „Stausee“
Die ganze Gegend ist seit Jahren von diesem Fall bewegt. Im Dezember 2019 wurde Anita S. in Witten-Herbede zum letzten Mal lebend gesehen. Schon damals gab es eine großangelegte Suche der Polizei am Kemnader See, für die eigens die Mordkommission „Stausee“ ins Leben gerufen wurde.
Die Staatsanwaltschaft setzte für sachdienliche Hinweise, die zur Klärung des Verbrechens beitragen, eine Prämie in Höhe von 5.000 Euro aus. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

