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„Immer stärker unter Druck“Unesco-Chefin warnt vor Gefahren für Kölner Dom und Co.

Regensburger Altstadt - Unesco-Welterbe

Copyright: Armin Weigel/dpa

Seit 2006 ist Regensburg Unesco-Welterbe. (Archivbild)

Unesco-Chefin warnt: Auch der Kölner Dom ist in Gefahr!

Ein Weckruf, der Köln wachrüttelt! Unser Dom, unser Stolz, ist Teil eines weltweiten Erbes, das in Gefahr schwebt. Deswegen fordert Maria Böhmer, die Präsidentin der Deutschen Unesco-Kommission, jetzt eindringlich den Schutz und die Bewahrung dieser wichtigen Kulturdenkmäler. „Weltweit geraten Welterbestätten durch Kriege, den Klimawandel und andere Gefährdungen immer stärker unter Druck“, äußerte Böhmer am Unesco-Welterbetag diesen Sonntag gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Aus diesem Grund sei es entscheidender denn je, den Menschen die enorme Wichtigkeit dieser Orte klarzumachen. „Welterbe erzählt von der Geschichte der Menschheit, zeigt die Vielfalt unseres Kultur- und Naturerbes und gehört allen Menschen“, fügte die Präsidentin hinzu. Die Zahlen sind gewaltig: Auf der ganzen Welt existieren über 1.200 Unesco-Welterbestätten in 170 Staaten, wovon 55 in Deutschland liegen.

Deutschlandweit Aktionen für den Welterbetag

Die zentrale Eröffnungsfeier des Welterbetags in Deutschland findet im bayerischen Regensburg statt. Im gesamten Bundesgebiet sind jedoch mehr als 500 Events vorgesehen, die unter dem Leitspruch „Gemeinsam für Frieden und Verständigung“ laufen. Auf dem Programm stehen Mitmachaktionen, Führungen und auch Konzerte.

Laut Böhmer sind Welterbestätten Plätze der Zusammenkunft und des Dialogs. „Wer Welterbe schützt, bewahrt deshalb nicht nur einzigartige Stätten, sondern auch das, was Menschen über Grenzen und Generationen hinweg miteinander verbindet.“ Zu den Welterbe-Orten hierzulande zählen beispielsweise das Wattenmeer, der Kölner Dom sowie das Wassermanagement-System in Augsburg.

Die Unesco selbst gibt immer wieder Warnungen heraus, dass das Welterbe global durch Konflikte, die Klimaveränderung, Naturkatastrophen oder auch Bauvorhaben gefährdet ist. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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