Abo

Eltern im HorrorhausDeutsches Paar muss nach Urteil in Spanien ins Gefängnis

«Horrorhaus»-Prozess gegen deutsche Eltern in Spanien

Copyright: Jorge Peteiro/Europapress/dpa

Die Eltern dürfen sich den Kindern in Zukunft nicht nähern. (Archivbild)

Kinder im Müll eingesperrt: Eltern mit bizarrer Ausrede

Ein deutsches Paar wurde in Spanien zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, die zwei Jahre und zehn Monate beträgt. Der Grund ist unfassbar: seelische Misshandlung und krasse Vernachlässigung ihrer drei eigenen Kinder. Das zuständige Provinzgericht in Oviedo sprach den 54-jährigen Mann und seine 49 Jahre alte Partnerin schuldig.

Doch beim schlimmsten Vorwurf hatten sie Glück: Wegen Freiheitsberaubung wurden beide freigesprochen. Damit schrammte das Paar an einer viel härteren Strafe vorbei. Die Staatsanwaltschaft hatte im März eine unfassbare Forderung gestellt: 25 Jahre und vier Monate Knast für jeden von ihnen.

Doch mit der Haftstrafe ist es nicht getan. Das Gericht ordnete weitere harte Konsequenzen an. Für einen Zeitraum von drei Jahren und vier Monaten verlieren die Eltern ihr Sorgerecht. Jeglicher Kontakt zu den Kindern ist ihnen währenddessen verboten, und sie müssen einen Abstand von mindestens 300 Metern einhalten. Obendrauf kommt eine Entschädigungszahlung von 30.000 Euro für jedes Kind.

Schutz vor Corona? Eltern mit bizarrer Ausrede

Laut den Behörden hielt das Paar seine Nachkommen dreieinhalb Jahre lang in einem Haus in Oviedo gefangen, das voller Müll war. Vor Gericht wiesen die Eltern jede Schuld von sich. Ihre bizarre Behauptung: Sie hätten die Kinder nur von der Außenwelt abgeschottet, um sie vor Infektionen wie dem Coronavirus zu bewahren.

Die Befreiung der Kinder – Zwillinge im Alter von acht Jahren und ein zehnjähriger Junge – erfolgte Ende April 2025. Eine Nachbarin hatte zuvor die Polizei eingeschaltet. Ermittler bezeichneten den Ort des Geschehens als «Horrorhaus». (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Italienische Carabinieri / Polizei

Tod der Tochter erfunden

Frau zockt Ex-Kollegin mit KI-generierten Trauerfotos ab